NEGERI TANPA TELINGA – LAND OHNE OHREN – OmeU, 110 Minuten, 2014

Filmpräsentation mit Publikumsgespräch mit Lola Amaria

Regisseurin und Produzentin von NEGERI TANPA TELINGA                                                       (zuletzt am 16. Dezember 2014 in Köln zu Gast mit „Sanubari Jakarta“)

Freitag, 20. Februar 2015, 20:00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln – Kinoraum
Eintritt 5,- Euro, Reservierung:  mail@dig-koeln.de


Nach dem Sturz von Suharto (1998) wird gute Regierungsführung zum Schlüsselwort des neuen Indonesiens. Die Presse wirbelt Korruptionsfälle, Sexskandale und gegenseitige Angriffe zwischen staatlichen Institutionen auf, so dass einem Hören und Sehen vergehen kann. Die satirische Komödie erzählt von Menschen in der Politik, die letztlich von den widerstreitenden Interessen der Mächtigen verschlungen werden.

Kurzinhalt  Land ohne Ohren

Naga empfindet auf einmal, dass sein Leben nicht mehr schön und erträglich ist. Auch wenn sein Beruf als Masseur von ihm verlangt, dass er Kranke von ihren Schmerzen befreit, geht er zu Dr. Sangkala. Er bittet seinen Arzt und Freund sein Trommelfell zu zerstören, damit er die Stimmen, die ihm weh tun, nicht mehr hören muss. Denn die Amal Syurga Partei plant eine große Verschwörung: Der Vorsitzende der Partei Ustad Etawa versucht zusammen mit einem Fleischimporteur Staatsgelder zu Gunsten seiner Partei zu manipulieren. Der Plan wird sorgfältig geschmiedet; die Aktivitäten der Partei, die religiöse Symbole trägt, entsprechen aber nicht dem Benehmen der Partei-Bosse.

Die Partei Martobat ist der legitime Unterstützer der Politik in Indonesien. Deren Vorsitzender Piton hat große Ambitionen Präsident zu werden. Für sein Ziel versucht er, soviel Geld wie möglich aufzutreiben und nutzt auch seinen Einfluss im Parlament, unterstützt von seinem Parteifreund Joko Ringkik. Piton setzt auch auf Tikis Quita, eine Lobbyistin, die Zugang  zu allen Gruppen im Parlament hat.

Kapak, die Kommission zur Korruptionsbekämpfung, beobachtet all diese Verschwörungen und faulen Pläne der beiden großen Parteien und hat bereits von den Aktivitäten der Parteioberen Wind bekommen, so auch die Fernsehstation Televisi 9. Piton sieht sich mit den Untersuchungen von Kapak konfrontiert. Zunächst denkt er, dass Tikis Quita hier eine entscheidende Rolle gespielt hat. Später erfährt er jedoch, dass Journalisten Interna ausgeplappert hatten; Piton hat nämlich eine enge Beziehung zu einer Reporterin.

Es sind die Ohren von Naga, die alle Gespräche und Besprechungen gehört haben; als Masseur hat er Unterredungen der wichtigen Leute mitbekommen: Wie sie ihre faulen Transaktionen betätigen, die Klagen von Piton, die ansonsten nie gehört wurden, auch nicht von dessen Ehefrau. Diese Gespräche widern Naga an. Die Ohren sind wichtig zum Denken und für ein ungetrübtes Gewissen. Aber sie werden zu einem Leiden verursachenden Sinnesorgan, wenn man eine Wahrheit hört, die man nicht mit seinem Gewissen in Einklang bringen kann.

Eine Persiflage des Politikgeschäfts in Indonesien als kritischer Kommentar zu den oft fragwürdigen und schmutzigen Aktivitäten zum Machterwerb oder auch Machterhalt.

Lola Amaria

1977 in Jakarta geboren, ist als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin eine populäre und vielseitige Filmemacherin Indonesiens. Wenn sie anfangs unterhaltsame Rollen in Fernsehserien und Filmen spielte, wendet sie sich inzwischensozial- und zeitkritischen Themen zu. In diesem Jahr ist sie zur Berlinale eingeladen und nach einem Besuch im letzten Dezember jetzt mit ihrem letzten großen Spielfilm erneut in Köln

© Foto Lola Amaria Produktion

© Foto Lola Amaria Produktion

Eine Veranstaltung der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft, Köln, mit freundlicher Unterstützung von LADOC.

Kontakt: mertes@dig-koeln.de

Neue Literatur aus Indonesien  –  Lesung mit Ayu Utami

Montag, 26. Januar 2015, 19:30 Uhr

Rautenrauch-Joest-Museum, Bibliothek, Cäcilienstraße 29, 50667 Köln 

Bitte Eingang Leonhard-Tietz-Straße 10, 50676 Köln nutzen.
Eintritt 6,- € / ermäßigt 4,- €


Indonesien ist 2015 Ehrengast und Partnerland der Buchmesse Frankfurt. Im Vorfeld gibt es eine Lesung aus Ayu Utamis ersten in Deutsch veröffentlichten Roman Saman und dem im Sommer erscheinenden neuen Roman Larung (beide im Horlemann-Verlag, Berlin).

Außerdem erläutert der Übersetzer Peter Sternagel seine Erfahrungen mit der Textarbeit.
Die 1968 in Bogor geborene Ayu Utami ist die wohl bekannteste zeitgenössische Schriftstellerin Indonesiens. Sie veröffentlicht Romane, Kurzgeschichten und journalistische Beiträge für verschiedene indonesische Magazine. In ihrem erster Roman Saman gibt sich die Autorin betont politisch und gewann zahlreiche Literaturpreise – nicht zuletzt aufgrund ihres offenen Umgangs mit gesellschaftlichen Tabus wie der Ausgrenzung und Diskriminierung religiöser, bzw. ethnischer Minderheiten als auch der Problematisierung traditioneller Rollenzuweisungen in der patriarchalischen Gesellschaft Indonesiens. In ständig wechselnden Erzählperspektiven und mittels der Zwischenschaltung von Traumsequenzen und alter indonesischer Mythen, erzählt der Roman von dem erstrebten politischen Wandel Indonesiens.

Sie ist aktiv in der politisch engagierten Künstlervereinigung „Utan Kayu“ in Jakarta und in deren Kulturmagazin „Kalam“.
“Die Geschichte vom Titelhelden Saman ist derart packend geschrieben, dass sich dem manchmal geradezu mythischen Bann der Ereignisse wohl niemand entziehen kann. […] Die Autorin scheut sich auch nicht, Tabuthemen im damaligen Indonesien aufzugreifen, über Sexualität und im Besonderen weibliche Sexualität zu schreiben. Die Handlungsstränge des Romans sind sehr kunstvoll, doch auch vielschichtig”, urteilt das Südwind Magazin.

Ihr demnächst in deutscher Übersetzung – als Fortsetzung von Saman – vorliegender Roman Larung erschien 2001. Dessen Thema ist die Aufarbeitung des Traumas der Jahre 19965/66, als Hundertausende von Kommunisten und vermeintlicher Sympathisanten Opfer willkürlicher Verfolgungen wurden, und die Unruhen in Jakarta 1998, die schließlich zum Ende des Suhartoregimes führten. Darin abermals verflochten sind die Lebensläufe der vier selbstbewussten Frauen, die der Leser bereits aus Saman kennt.
In den Folgejahren hat sie noch zehn weitere Romane und Essays publiziert.
Peter Sternagel war lange Jahre für das Goethe-Institut in Indonesien, zuletzt als Institutsleiter in Bandung. Er hat außer den genannten Werken von Ayu Utami Romane von Umar Kayam und Andrea Hirata übersetzt. Er lebt in Berlin.
Die Veranstaltung wird freundlicherweise von der Botschaft der Republik Indonesien und Litprom | Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. unterstützt.

 

Ayu Utami (Foto Karel Steenrbink)

Ayu Utami (Foto Karel Steenrbink)

Kontakt: mertes@dig-koeln.de

Termine 2014

Dienstag, 16. Dezember 2014, 19:30 Uhr

Film SANUBARI JAKARTA (Jakarta Deep Down)

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Kinosaal, Eintritt 5,00 EUR
90 Min, OmengU

Filmpräsentation und Publikumsgespräch
„Sexuelle Orientierung und Geschlechteridentitäten in Indonesien“
Gäste LOLA AMARIA, DÉDÉ OETOMO, KLAUS JETZ

16
© Sanubari Jakarta (Jakarta Deep Down):Foto Lola Amaria Produktion

Die Rechte von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intersexuellen (abgekürzt LGBTI) Menschen sind bis heute weltweit eingeschränkt. In Indonesien kam es in den letzten Jahren vermehrt zu Übergriffen und auch Morden wegen sexueller Orientierung, die nicht den Mehrheitsnormen entspricht. Der in diesem Jahr neu gewählte Präsident der Republik Indonesien Joko Widodo verspricht eine „mentale Revolution“, die das in vielen Widersprüchen stehende Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung in eine gesicherte Zukunft führen soll: Fragen der Menschenrechte – auch der Frauenrechte – ebenso wie die Rechte von Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung werden mit neuem Elan angegangen. Dem steht eine neue Verordnung der Provinz Aceh entgegen; danach wird gleichgeschlechtlicher Sex mit 100 Peitschenhieben bestraft. Der Kampf für ein Gesetz, gleichgeschlechtliche Ehen zu legalisieren, ist aktueller als je zuvor.

07
© Sanubari Jakarta (Jakarta Deep Down):Foto Lola Amaria Produktion

Aus Anlass des Internationalen Tag der Menschenrechte der UN am 10. Dezember präsentiert ein Zusammenschluss von Kölner Institutionen, allen voran der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), die Stiftung Asienhaus, Feminale e.V., auf Initiative der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft eine Filmveranstaltung mit anschließender Diskussion zur aktuellen Situation der Menschenrechte mit der Regisseurin von Sanubari Jakarta, Lola Amaria und dem Aktivisten Dédé Oetomo, Gründer und Vorstand von Gaya Nusantara und Klaus Jetz, Geschäftsführer des LSVD.

09
© Sanubari Jakarta (Jakarta Deep Down):Foto Lola Amaria Produktion

Sanubari Jakarta (Jakarta Deep Down) wurde von der international bekannten Schauspielerin und Regisseurin Lola Amaria als Omnibus-Film produziert: Neun RegisseurInnen, darunter auch Lola Amaria, sowie die Schauspielerinnen Dinda Kanya Dewi und Kirana Larasati, beschreiben in den Kurzfilmen die komplexen und vielschichtigen Probleme von LGBTI-Menschen im heutigen Indonesien. Darum geht es auch bei der Diskussion am 16.12 mit Lola Amaria und dem Aktivisten Dédé Oetomo, Gründer und Vorstand von Gaya Nusantara und Klaus Jetz, Geschäftsführer des LSVD.
Begrüßung Karl Mertes (DIG), Moderation Carla Despineux (Feminale e.V.), Johanna Lein (Watch Indonesia!).

lola-amaria-353
Lola Amaria (© Sanubari Jakarta (Jakarta Deep Down):Foto Lola Amaria Produktion)

Kasse geöffnet ab 18:30 Uhr, limitierte Plätze, Reservierung unter Fax: 0221-728611, E-Mail: elfriede.schmitt@gmx.biz
Abholung Reservierungen am 16.12. ab 18:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung der DIG und Watch Indonesia! mit LSVD und Hirschfeld Eddy Stiftung, Stiftung Asienhaus, Feminale e.V.. Gefördert von Hannchen Mehrzweckstiftung, Stadt Köln, Land NRW. Dank an büro elfriede schmitt, choices, tanmedia und LaDOC.

 


 

Donnerstag, 6. November 2014, ab 19:00 Uhr

M I T   K U N S T   G E G E N   G E W A L T

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße, Köln (Nähe Ebertplatz)

 

Deutsch-Indonesische Gesellschaft e.V. / DIG
Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen / NUR

Eine Gruppe indonesischer Künstlerinnen und Künstler engagiert sich seit Jahren      – von Sumatra im Westen bis nach Papua im Osten des Archipels – auf unterschiedliche Art und Weise gegen Gewalt. Das sind konkrete grass root-Initiativen, vor allem mit Frauen, deren Traumata bearbeitet werden. Dafür  steht das indonesische Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen / NUR.
Frauen sind vielfältige Opfer willkürlicher Gewalt – sowohl in kriegerischen Auseinandersetzungen als auch bei häuslichen Konflikten, unter ökonomischen, politischen oder religiösen Vorzeichen.
In Indonesien bemüht sich seit 1999 das Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen durch partizipative Theaterarbeit um marginalisierte Frauengruppen. In Schreibwerkstätten und mit selbstinszenierten Theateraufführungen wird zunächst den mitwirkenden Frauen eine Reflexion und Analyse ihrer Situation ermöglicht, die dann in öffentliche Bühnenaufführungen münden, in denen sie ihre aktuelle Lage thematisieren. Diese jeweils mehrmonatigen Prozesse sensibilisieren die Frauen zu einer Überprüfung der Ursachen und Konsequenzen mit staatlicher sowie privater Gewaltanwendung.
Die Aufführungen der gemeinsam erarbeiteten Stücke finden zunächst in der nachbarschaftlichen oder regionalen Umgebung statt; in vielen Fällen konnten auch Vorstellungen in der Hauptstadt Jakarta organisiert werden. Gespielt wurde in Kunst- und Kulturzentren, Universitäten, Theaterakademien, im Büro der Nationalen Menschenrechtsorganisation, in Schulen, Bürgerzentren und auf öffentlichen Plätzen.
An der Erarbeitung der jeweiligen Stücke wirken neben der Regisseurin Lena Simanjuntak und der Schriftstellerin und Journalistin Dorothea Rosa Herliany noch Psychologen, Sozialarbeiter, Mediziner, Pädagogen, Juristen mit.
Um einen Einblick in diese Arbeit gewinnen zu können, wird an Hand einer kurzen Filmdokumentation und durch Erläuterungen der Verantwortlichen sowie Gespräche aufgezeigt, was die Themen der einzelnen Projekte waren, welche Effekte erzielt werden konnten und welche Perspektiven solche Initiativen haben können.
Neben Lena Simanjuntak und Dorothea Rosa Herliany, die einen Überblick der gesamten Arbeit von NUR geben, sind Vertreterinnen des Orchide Teater-Papua eingeladen, um konkrete Erfahrungen zu schildern.
In einem Referat von Dr. Susanna Smolenski, Ehrenwallsche Klinik – Ahrweiler, und Gesprächen mit Karin Griese, medica mondiale, werden die Voraussetzungen und Wirkungen dieser Art von Trauma-Bewältigung erörtert.

Gegen Gewalt

Entwurf Programmablauf

Begrüßung
Karl Mertes

Rezitation
Dorothea Rosa Herliany

Dokumentarfilm (ca.17 Minuten)
Frauen-Theaterarbeit in Indonesien    (Herri Ketaren)

ca. 19:30 Uhr Zielsetzungen und Aktivitäten von NUR
Karin Griese von medica mondiale im Gespräch mit Dorothea Rosa Herliany und Lena Simanjuntak, Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen

Die Bedeutung von Kreativität bei der Bewältigung psychischer Folgen von Gewalt
Dr. Susanna Smolenski, Dr. von Ehrenwall’sche Klinik, Ahrweiler

Stichworte zu Papua
Karl Mertes

Erfahrungen mit der Theaterarbeit
Karin Griese im Gespräch mit Vertreterinnen des Orchide Teater

ca. 20.45 Uhr  Rezitation
Dorothea Rosa Herliany

Kontakt: Karl Mertes (0221 – 73 28 056 / mertes@dig-koeln.de)

In Kooperation mit:

+logo fns    nur    nur


 

Samstag, 18. Oktober 2014, 14:00 Uhr

Kampung Köln (mit Kulturklüngel)

Stadtspaziergang zu indonesischen Themen

Treffpunkt: Galerie Smend / Anmeldung unter www.grenzgang.de

Weitere Informationen hier online!

 


 

Samstag, 27. September 2014, ab 11:00 Uhr

Indonesientag

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße, Köln (Nähe Ebertplatz)

Pasar Senggol und Rahmenprogramm
ab 11:00 Uhr            Pasar Senggol – auf dem Hof
Angebote an verschiedenen Imbissständen, Kunsthandwerk, Bücher, Textilien

13:00 – 15:00 Uhr  15 Jahre Reformasi – im Saal

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung  bezieht sich auf die indonesische Reformpolitik ab 1998 nach dem Wechsel der so genannten Neuen Ordnung der langjährigen Präsidentschaft Soehartos.
Fragen der Meinungsfreiheit, der uneingeschränkten Religionsausübung und vor allem der zu erwartenden Entwicklung nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr werden erörtert:

– Prof. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Erlangen,  zum Interreligiösen Dialog
– Ingo Wandelt, Südostasienwissenschaftler, Köln, zu Sicherheitsfragen
– Hok An, IMBAS, Frankfurt, zur wirtschaftlichen Entwicklung
– Michaela Haug, Ethnologin, Köln, zur Dezentralisierung in Kalimantan
– Anett Keller, Journalistin, Bremen, zur aktuellen Situation nach den Wahlen

[ mit Stiftung Asienhaus ]

15:00 Uhr Tänze und Musik – auf dem Hof

16:00 – 17:30 Buchmesse 2015 (mit Indonesien als Ehrengast) – im Saal

Indonesien hat als Ehrengast in Frankfurt die Gelegenheit, dem internationalen Publikum die Reichhaltigkeit seiner Literatur vorzustellen. Zur ersten Information verhelfen einige Beiträge:

– Berthold Damshäuser, Uni Bonn: Literaturen Indonesiens

Indonesien ist eine literarische Schatzkammer. Es verfügt über vielfältige Literaturen in mehr als hundert verschiedenen Sprachen. Neben mündlich tradierten existieren bedeutende schriftsprachliche klassische Literaturen, zum Beispiel die malaiische sowie die javanische, deren Werken zum Teil weltliterarischer Rang zugestanden werden kann. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist in Indonesien eine moderne in malaio-indonesischer Sprache verfasste Nationalliteratur entstanden, die insbesondere auf dem Gebiet der Lyrik und der erzählende Prosa Meisterwerke hervorgebracht hat.
Der Vortrag von Berthold Damshäuser liefert eine Einführung in die literarische Vielfalt Indonesiens von der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen, zur Diskussion.

– Sabine Müller / Edith Koesoemawiria, litrantara, Köln: Konzepte für Übersetzungsprogramme

– Dorothea Rosa Herliany, Magelang: Rezitation, Lesung eigener Lyrik

Download des Programms als PDF

Nachbericht im Kölner Stadtanzeiger

 


 

Donnerstag,  4. September 2014, 19:30 Uhr

Filmvorführung und Gespräch mit dem Filmemacher
Jakarta Disorder

Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln, Eintritt 6,50 €uro, ermäßigt 5,- €uro
Dokumentarfilm von Ascan Breuer, Österreich / Indonesien, 2013, 89 Minuten

BreuerEin aktueller Film von  A s c a n   B r e u e r, der anwesend ist. Geboren in Hamburg, lebt und arbeitet er in Wien, Köln und Berlin als Filmemacher, Sozial-  Kulturwissenschaftler, studierte an der Universität Wien sowie  an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln.
Im Herzen der indonesischen Megacity Jakarta sollen über Jahrzehnte gewachsene Slumsiedlungen einem gigantischen Wohnbauprojekt weichen. Für deren Bewohner/innen wird die städtebauliche Entwicklung zur Existenzfrage. Zwei Frauen proben den Widerstand gegen lokale Gesetzeswillkür. Sie postulieren die Teilhabe an jener Freiheit, die Indonesiens noch junge Demokratie verheißt, der armen Bevölkerungsmehrheit aber bis dato verwehrt worden ist. (Katalogtext Diagonale 2013)

Dort, wo diese städtebaulichen Utopien Wirklichkeit werden sollen, liegt auch der Slum von Großmutter Dela: Wie ein markanter Gegenpol zu den umliegenden im Bau befindlichen Wolkenkratzern, Symbole eines Aufschwungs, an dem ein Großteil der Bevölkerung Indonesiens nicht teilhaben wird. Mit Unterstützung von Wardah Hafidz, der Chefkoordinatorin des „Urban Poor Consortiums“, beschließt Oma Dela,  sich der fragwürdigen Entwicklung entgegenzustellen.
Ascan Breuer wählt die zunehmende soziale Unvereinbarkeit von Slumrealität und marktwirtschaft-lichem Wachstum als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit der ehemaligen Heimat seiner Mutter. Was er davon habe, dass er jetzt für die Menschen in Europa gefilmt werde, wendet sich ein Kampung-Bewohner direkt in die Kamera: „Mit einem Film ist niemand geholfen.“
Die Auseinandersetzungen münden 2013 in Begegnungen mit Joko Widodo, dem damals neuen Gouverneur von Jakarta, der im Juli 2014 neugewählter Präsident Indonesiens geworden ist.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft, der Melanchton-Akademie, der Stiftung Asienhaus.
Im Anschluss an die Vorführung steht der Filmemacher Ascan Breuer zur Diskussion bereit.

Jakarta Disorder

Kurztext zur Ankündigung

Jakarta Disorder
Dokumentarfilm von Ascan Breuer

Donnerstag, 4. September 2014, 19.30 Uhr
Filmhaus, Maybachstraße 111, 50670 Köln, Eintritt 6,50 €uro, ermäßigt 5,- €uro

In der indonesischen Hauptstadt Jakarta, mit nahezu 10 Mio Einwohnern, sollen über Jahrzehnte gewachsene Slumsiedlungen einem gigantischen Wohnbauprojekt weichen. Für deren Bewohner/innen wird die städtebauliche Entwicklung zur Existenzfrage. Zwei Frauen proben den Widerstand gegen die lokale Gesetzeswillkür. Sie postulieren die Teilhabe an jener Freiheit, die Indonesiens noch junge Demokratie verheißt, der armen Bevölkerungs-mehrheit aber bis dato verwehrt worden ist.

Filmvorführung und Gespräch mit dem Filmemacher.

Kooperation Deutsch-Indonesische Gesellschaft, Melanchthon-Akademie, Stiftung Asienhaus

Das Programm als PDF

Besprechung bei Radio Köln

Links:

Nachbericht auf WDR3

 


 

Mittwoch, den 25. Juni 2014, 19:00 Uhr

Moderne Musik-Band aus Bali auf Tour

Galerie Smend, Mainzer Straße 37, 50679 Köln – Südstadt

N O S S T R E S S  – Protestsongs aus BaliSeit Jahren macht eine balinesische Folk-Pop-Band auf sich aufmerksam, nicht nur weil sie gute Musik spielt, sondern diese auch mit aufrüttelnden und kritischen Texten verbindet. Sie nennt sich „nos stress“ – sprich „unser Stress“ – und macht so ihre Einstellung schon mit ihrem Namen deutlich. Die Gruppe richtet ihren Blick auf Dinge, bei denen andere wegschauen.
2008 in Bali gegründet, tragen die drei jungen Männer – Cokorda Bagus Pemayun, Nyoman Angga und Guna Warma Kupit – Pop, Folk und Blues vor. Es sind Songs und lyrische Texte über ihren Alltag und soziale Probleme, denn immer mehr Bäume und Felder müssen in Bali Hotels und touristischen Anlagen weichen. Sie singen, wie nicht nur Land, aber auch die Identität Balis ausverkauft wird und wie Balinesen zu Marionetten der Geschäftemacher werden . . .
Nach erfolgreichen Auftritten in Hamburg, Hannover, Berlin und Mannheim, kommt die Gruppe im Rahmen einer Deutschland-Tournee für einen Abend nach Köln.

nostress

Nachtrag: Der Kölner Stadt Anzeiger hat einen lesenswerten Bericht zum Event veröffentlicht.

Links:

 


 

Samstag, 10. Mai, ab 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag, 1. Juni ab 10:00 Uhr

Internationales und interkulturelles Fest in Bonn

(Einzelheiten zum Programm folgen)

Donnerstag, 15. Mai, 19:00 Uhr

Traditionelles Jahresessen

Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, 50676 Köln
Bitte telefonische Anmeldung bis zum 9. Mai unter 0221 246 421

 


 

Samstag, 10. Mai, ab 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

Europa und Asien – 2. Asientag zum Thema „Europa und Asien: Wachstum – Menschenrechte –
Solidarität“

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Die Veranstaltung

Die beschleunigte Entwicklung in vielen asiatischen Ländern geht mit zahlreichen Konflikten einher – alten und neuen. Dazu gehören Ressourcenkonflikte, die vielerorts mit
Menschenrechtsverletzungen, wie Landnahme und Vertreibung korrelieren. In Kambodscha protestieren TextilarbeiterInnen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen. Politische Konflikte eskalieren in Thailand (‚Rot’ gegen ‚Gelb’), in Myanmar kommt es zu Übergriffen gegen die Rohingya – vielerorts zu einem Aufschwung fundamentalistischer Bewegungen oder Parteien. Eine (sic!) der Brennpunkte sind Wahlen – in Thailand, Indien, 2015 in Myanmar – und damit die Frage der Demokratie. Gleichzeitig versucht die EU, sich mit Handels- und Investitionsabkommen größeren Einfluss auf Märkte und Rohstoffe zu verschaffen.Mitten drin: zivilgesellschaftliche Organisationen, soziale Bewegungen und politische
Gruppen, die sich auf solche Veränderungen und neuen Konstellationen einstellen müssen.
Frage dabei ist auch, ob sie noch richtig aufgestellt sind, um Einfluss zu nehmen, ob sie
durch Runde Tische vereinnahmt werden, ob sie gegenüber der Privatwirtschaft als
Entwicklungspartner in den Hintergrund gedrängt werden, …. Das gilt auch für uns hier
in Europa – viele Vorstellungen und Ansätze sind möglicherweise nicht mehr adäquat.
Entstehen neue Formen von Engagement, Solidarität und politischer Arbeit, neue Allianzen, …?Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Ansichten und Erfahrungen in die Diskussionen einzubringen!Monika Schlicher, Stiftung Asienhaus
Jan Pingel, philippinenbüro
Genia Findeisen, Südostasien-Informationsstelle

Programm

Begrüßung 10:30 Klaus Schreiner, Vorsitzender der Stiftung Asienhaus
Eröffnungsrede 11:00 Theodor Rathgeber, Forum Menschenrechte
Themenblock 12:00 Vorträge, Inputs & Diskussionen

Mittagspause 13:00 Köstlichkeiten aus Indonesien

Themenblock 14:00 Workshops, Filmvorführung, Inputs & Diskussionen
Kaffeepause 15:30
Schlussdiskussion 16:00 Herausforderungen für soziale Bewegungen,
Umwelt- und Entwicklungsorganisationen.

Rahmenprogramm

„Den Mutigen eine Stimme geben“
Ausstellung der Südostasien-Informationsstelle zu Medien- und Pressefreiheit in Südostasien.

Im Eingangsbereich, 12 – 13 Uhr Führung und Diskussion.
Markt der Möglichkeiten: NGOs stellen ihre Arbeit vor:
Asian Social Business Community ASBC e.V. , Babaylan – Philippine Women’s Network in
Europe, Deutsch-Indonesische Gesellschaft Köln, Deutsch-Nepalische Gesell-schaft, Deutsche-Osttimor Gesellschaft, Korea-Verband, Pazifik-Netzwerk, Philippinenbüro,
Powershift, Südasien-Büro, Südostasien-Informationsstelle, Stiftung Asienhaus mit
Burma-Initiative & China-Programm, West-Papua Netzwerk.

Themenblock 12-13 Uhr

Palmölkampagnen und transnationale Solidarität – Podium
Umweltgruppen konnten erfolgreich Umweltzerstörung und Landkonflikte thematisieren, die mit der Expansion von Palmöl, insbesondere in Indonesien, zusammenhängen. Das Podium problematisiert den bisherigen Fokus auf Konsumentenkampagnen und die Reaktion der Industrie, die mit dem “Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl” (RSPO) zertifiziertes Palmöl auf den Markt bringt.

Stefanie Hess, Robin Wood, Hamburg
Saurlin Siagian, Hutan Rakyat Institut, Indonesien
Oliver Pye, Universität Bonn & Stiftung Asienhaus

Freihandelsabkommen mit Asien: Wer verdient an der Wachstumsdroge? – Podium
Ein immer dichter werdendes Netz an bilateralen Freihandelsabkommen umspannt Europa und Asien und zementiert eine Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik.
Investitionsschutzabkommen für Unternehmen, die ihnen Klagen gegen Staaten erlauben,
bedrängen politischen Gestaltungsraum der Regierungen. Vorgestellt werden Beispiele aus
Europa (TTIP), Thailand und Myanmar.

Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung
Niyada Kiatying-Angsulee, FTA-Watch, Thailand
Wolfram Schaffar, Universität Wien & Stiftung Asienhaus

Die Gier nach Rohstoffen: Ausbeutung in Papua-Neuguinea, Rohstoffsicherung für Deutschland und zivilgesellschaftliche Antworten
Der Workshop thematisiert den Rohstoffboom selbst, sowie die verheerenden Folgen für
Bevölkerung und Umwelt. Zudem steht der unregulierte Tiefseebergbau im Fokus. Wie lässt
sich der globale Wettlauf um die natürlichen Ressourcen kontrollieren? Welche Strategien
verfolgen BRD oder EU? Welche Kritik äußern NGOs?

Roland Seib, Pazifik-Netzwerk
Michael Reckordt, Powershift

Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in der Textilindustrie in Kambodscha & Bangladesch
Weltweite Handelsunternehmen machen mit unserer Mode Millionengeschäfte. AktivistInnen in Süd und Nord kämpfen für die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Mindeststandards. Wie können VerbraucherInnen aktiv werden?

Christiane Schnura, Kampagne für ‚saubere‘ Kleidung „Den Mutigen eine Stimme geben“
Vortrag und Führung durch die Ausstellung zu Medien- und Meinungsfreiheit in Südostasien.
Genia Findeisen, Südostasien-Informationsstelle im Asienhaus

Themenblock 14-15.30 Uhr

Palmölkampagnen und transnationale Solidarität – Workshop
Im Ideenworkshop werden über mögliche Solidaritätsformen nachgedacht, die über
Konsumentenentscheidungen hinaus gehen, und es werden konkrete Ideen für neue
transnationale Kampagnen entwickelt, die die räumlichen Dynamiken des Palmölbooms und die Arbeiterproteste gegen den RSPO im Blick haben.

Stefanie Hess, Robin Wood, Hamburg
Saurlin Siagian, Hutan Rakyat Institut, Indonesien
Oliver Pye, Universität Bonn & Stiftung Asienhaus

Freihandelsabkommen mit Asien: Wer verdient an der Wachstumsdroge? – Workshop
Im zweiten Teil des Workshops diskutieren wir, welche Akteure in der Auseinandersetzung um Freihandels- und Investitionsverträge involviert sind, wo sich bereits Widerstand formiert und welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Gruppen in Europa und Asien bestehen.

Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung
Niyada Kiatying-Angsulee, FTA-Watch, Thailand
Wolfram Schaffar, Universität Wien & Stiftung Asienhaus

Umkämpfte Demokratie: Myanmar, Indien und Südkorea
Wie in Thailand spitzen sich in mehreren asiatischen Länder (sic!) politische Konflikte
zu. Dabei gewinnen sowohl autoritäre und religiös fundierte Organisationen oder Parteien
als auch neue politische Bewegungen an Bedeutung.

Gerhard Klas, Publizist und Südasien-Experte
Christina Grein, Burma Initiative der Stiftung Asienhaus
Kim Dongchun, Professor für Soziologie, Seoul Uwe Hoering, Stiftung Asienhaus, Moderator

Klimagerechtigkeit braucht globales Handeln!
Der Klimawandel verstärkt die Folgen von Taifunen massiv.Länder, die die Hauptverantwortung an der Erderwärmung tragen, sind gefordert global für die Folgen und Schäden einzustehen. Was sind die (sozialen) Folgen des Klimawandels in den Philippinen und welche Forderungen stellt die Klima-Gerechtigkeitsbewegung im Land?

Jan Pingel, philippinenbüro im Asienhaus

„Waking the Green Tiger“ (Chin. Film mit englischen Untertiteln)
Aktivisten in China stoppen Großstaudammprojekt: Dokumentation über den Beginn der
Umweltbewegung in China.

Nora Sausmikat, China-Programm der Stiftung Asienhaus

Ihre Teilnahme

Wann? Wo?
10.05.2014 Alte Feuerwache
10 – 17 Uhr Melchiorstr. 3, 50670 Köln
Teilnahmebeitrag: 10 Euro / 5 Euro ermäßigt
Anmeldung bis 6. Mai 2014 per E-Mail an
anmeldung-asientag2014@asienhaus.de
oder rufen Sie an unter: 0221/716121-11 oder –13.

Anreise
Es empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahn-Linien 5, 12, 15, 16, 18 (bis Ebertplatz, 5 Gehminuten)
Bus-Linien 140, 148 (bis Krefelder Wall oder Ebertplatz,
5 Gehminuten)
S-Bahn S6, S11, S12, S13
Regionalbahn RB 25 (bis Hansaring, 5 Gehminuten)
Es gibt keine Parkplätze in der Umgebung der Alten Feuerwache!

 

Weitere Informationen im Programmflyer (PDF)

 


 

Donnerstag, 10. April, 15:00 Uhr

Besuch Deutsche Welle – Asien Magazine, Bonn

Das frühere Indonesische Programm der DW gibt es nicht mehr. Statt des klassischen Radioprogramms werden via Internet fortlaufend Informationen produziert.
Wir haben Gelegenheit, mit der Redaktion und dem Leiter Grahame Lucas zu reden und die neue Arbeitsweise und deren Zielsetzung kennenzulernen.

Anmeldungen bitte bis zum 2. April unter mertes@dig-koeln.de oder telefonisch 0221 – 73 28 056

 


 

Donnerstag, 3. April, 19:30 Uhr

Panji-Kultur: Wir folgen dem Kappenmann zum kulturellen Erbe Javas

Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln (Südstadt)
Vortrag von Dr. Lydia Kieven

panji
Panji, der Prinz mit einer Kappe als Kopfbedeckung, taucht in Reliefs an altjavanischen Tempelbauten auf.
Seit einigen Jahren schon ist er aus der steinernen Vergessenheit heraus getreten und erfährt eine enorme Revitalisierung vor allem in Ostjava: Im Maskentanz wayang topeng, im Bildrollendrama wayang beber, in modernen Kreationen von Tanz, Theater und Schattenspiel spielt die Liebesgeschichte um den Prinzen Panji und die Prinzessin Candrakirana die Hauptrolle. Diese aus Java stammenden Panji-Geschichten wurden während alter Zeit sogar bis auf das südostasiatische Festland in Ländern wie Kambodscha und Thailand verbreitet. Initiiert vom Umwelt- und Kulturaktivisten Suryo Wardhoyo im Jahre 2004, ist innerhalb der letzten 10 Jahre die ‚Budaya Panji‘ / Panji-Kultur zu einem feststehenden Begriff in der ostjavanischen Kulturszene geworden. Panji wurde als Träger eines immensen Potentials in der Vermittlung und Entwicklung eines Bewusstseins kultureller Identität erkannt, sei es im Bereich von Kunst, Geschichte, Umweltthemen, Mystik. Der Vortrag beleuchtet die Themen der Panji-Kultur, und insbesondere spürt er den Perspektiven und dem Potential der ‚Panji-Bewegung‘ innerhalb aktueller Entwicklungen von Globalisierung, Arabisierung sowie dem Umgang mit dem eigenen kulturellen Erbe im heutigen Java nach.

Die Referentin ist Verfasserin des Buches Following the cap-figure in Majapahit temple reliefs, 2013, Brill-Verlag.

 


 

Donnerstag, 3. April, 19:00 Uhr

Mitgliederversammlung der DIG

(gesonderte Einladung folgt)

 

Sonntag, 16. März, ab 10:00 Uhr

Südostasien-Tag (mit Schwerpunkt Philippinen)

Rautenstrauch-Joest.Museum / Kulturen der Welt
Cäcilienstraße, Nähe Neumarkt, Köln
Umfassendes Programm als PDF

Webseite des Rautenstrauch-Joest-Museums

 


 

Donnerstag, 6. März, 19:30 Uhr

Geschäfte mit und in Indonesien

Gespräch mit Herrn Warman Nursin Kaning und Frau Yurik Warman Nasrun – Notare aus Jakarta
Alte Feuerwache, 50670 Köln, Melchiorstraße 3, Offener Treff (neben dem Info-Büro)

Gesetzliche Rahmenbedingungen zum Schutz ausländischer Investitionen in Indonesien für Geschäftsabschlüsse werden erörtert: Welche Voraussetzungen und juristische Schritte sind zu bedenken, wenn man sich in Indonesien engagieren möchte.

 

Termine 2013

Samstag, 30. November 2013, 14 Uhr

Indonesien in Köln – Kampung Köln!
(mit Mariana Kwa)

Treffpunkt: Galerie Smend, Mainzer Str. 31

Kampung heißt Dorf. Das große Kampung Köln hat schon lange regen Austausch mit dem indonesischen Archipel: Beispielsweise durch die Gründung der ersten Deutsch-Indonesischen Gesellschaft, der Erstellung des ersten Wörterbuchs von Bahasa Indonesia – Deutsch und durch laufende Programme zu den Kulturen Indonesiens.

Heute führt sie Mariana Kwa, lange Jahre Journalistin für die Deutsche Welle, auf den Spuren von Indonesien durch Köln. Jejak Indonesia di Köln! Wir besuchen z. B. Herrn Smend, einen der international renommiertesten Batiksammler in seinem versteckten Batik-Museum. Die Galerie Morgenland ist voller Schätze aus Südostasien und einem Tanz aus dem Inselarchipel oder wir kosten Kopi Luwak, eine der begehrtesten Kaffeesorten der Welt.

Der Reisspeicher aus Sulawesi am Neumarkt liegt auf dem Weg zur javanischen Reistafel und dem besten Sambal. Ein Bahasa-Crashkurs und Reiseinformationen runden die Kulturwanderung ab.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft.

Startpunkt ist nicht gleich Endpunkt! Wer möchte, kann im Anschluss zur Tour mit der Gruppe auf eigene Kosten indonesische Kulinarik genießen.

Dauer: etwa 3,5 Stunden
Preis: 22 €, Anmeldung erforderlich über www.grenzgang.de. Weitere Informationen zur interkulturellen Wanderung und Indonesien in Köln: www.kulturkluengel.de

Außerdem auf Anfrage im Programm:
Touren für geschlossene Gruppen, Radtour Südostasien / südostasiatische Thementage und Kulturevents / Kauderwelschkurs Bahasa Indonesia / Reisevorbereitung und interkulturelles Training von professionellem Trainer.


15. Oktober bis 26. November 2013

„Asiens Wunden: Der Umgang mit der belasteten Vergangenheit“

Kontaktinformationen Stiftung Asienhaus
Hohenzollernring 52
50672 Köln

Filme über Südkorea / Vietnam / Osttimor / China

in Zusammenarbeit mit dem Asienhaus

In vielen Ländern Asiens kam es in der jüngeren Vergangenheit zu Kriegen und Konflikten, die deutliche Spuren in den jeweiligen Gesellschaften hinterließen. Die Auseinandersetzung mit dem vergangenen Unrecht gehört zu den großen Herausforderungen nach dem politischen Umbruch. Doch wird das zerstörerische Potential dieses Erbes trotz seines erheblichen Einflusses auf die gegenwärtige Entwicklung mit Blick auf die trügerische
„Rückkehr zur Normalität“ von der staatlichen Seite häufig unterschätzt.
In den letzten Jahrzehnten jedoch sind die Ahndung von Menschenrechtsverbrechen sowie die Bedeutung von Wahrheitsfindung und Versöhnungsprozessen in den Vordergrund getreten. Sie haben durch Maßnahmen der Staatengemeinschaft und der Vereinten Nationen Stärkung erfahren. Opfer- und Menschenrechtsorganisationen gibt dies Rückhalt in ihrem schwierigen Ringen um Gerechtigkeit. In Asien ist der Umgang mit den Wunden der Vergangenheit unterschiedlich ausgeprägt. Das Spektrum reicht von kollektiver Amnesie und Amnestie bis hin zu Strafverfolgung durch Hybridgerichte und Aufarbeitung
mittels Wahrheitskommissionen.
Mit der Filmreihe beleuchten wir Konflikthintergründe und Prozesse zur Aufarbeitung in den Ländern Indonesien, Vietnam, Osttimor, China und Korea, wir rücken zivilgesellschaftliches Engagement in den Fokus und diskutieren Auswirkungen auf Konfliktbearbeitung und Friedenspolitik.
Hierzu möchten wir Sie ganz herzlich einladen

Programmflyer als PDF


Dienstag, 5. November 2013

Heinz Schütte
Der interreligiöse Dialog in Indonesien – Das Leben und Wirken des Jesuiten Franz Magnis-Suseno

Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln [ www.domforum.de ], 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion – verbunden mit der Vorstellung der von Heinz Schütte vorgelegten Biografie: „Dialog, Kritik, Mission. Franz Magnis-Suseno, ein indonesischer Jesuit aus Deutschland“(Regiospectra-Verlag Berlin)

Indonesien ist das Land mit den weltweiten meisten Moslems, Christen zählen zur Minderheit. In dieser Gesellschaft nimmt Franz Magnis Suseno eine besondere Rolle ein. Er ist einer der engagiertesten Intellektuellen in öffentlichen Debatten in Indonesien, wenn es um soziale, philosophische und religiöse Fragen geht.

Franz Graf von Magnis, Jahrgang 1936, studierte Theologie und Philosophie. Als Jesuit ging er nach Indonesien und wurde 1977 indonesischer Staatsbürger, mit dem Namenszusatz Suseno. Er lehrt als Professor u.a. an der Philosophischen Hochschule Driyarkara in Jakarta.

Zu seinen Themen als Sozialphilosoph gehören u. a. Aspekte der sozialen Gerechtigkeit, Solidarität mit den Armen und religiöse Toleranz. Große Verdienste erwarb er sich um den christlich-muslimischen Dialog. Er hat 34 Bücher veröffentlich und mehrere Hundert Artikel zu Fragen der Philosophie, der Ethik, der javanischen Kultur, des interreligiösen Dialogs und zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen, die zum größten Teil in indonesischer Sprache erschienen sind.

Sein Biograf Dr. Heinz Schütte, Jahrgang 1937, ist Soziologe, hat Germanistik und Wirtschaftswissenschaften in Köln und Freiburg studiert, war als wissenschaftlicher Assistent am Arnold Bergstraesser-Institut und an der Universität Kiel sowie als Hochschullehrer in Melbourne, Paris und Bremen tätig. Er ist seit langem an Grenzgängern interessiert, Personen, die zwischen Sprachen und Kulturen hin- und hergehen; sie sind befreit von den Dogmen des Herkunftslandes, frei für andere Zivilisationen und Erfahrungen und fähig zum Dialog. Heinz Schütte lebt und arbeitet als unabhängiger Forscher in Paris.

In Zusammenarbeit mit

kbw

Aus den Medien, Deutsche Welle:

 

Deutsche Welle, 6.11.13
http://www.dw.de/ein-indonesischer-jesuit-aus-deutschland/a-17209968

Ein indonesischer Jesuit aus Deutschland
Franz Magnis-Suseno ist in Deutschland nur einem kleinen Kreis von Indonesienexperten
bekannt. Dabei gehört er zu den weltweit wichtigsten Brückenbauern des interreligiösen
Dialogs, wie eine neue Biografie zeigt.
Franz Magnis-Suseno, SJ (* als Franz Graf von Magnis; 26. Mai 1936 in Eckersdorf, heute
Bożków in Polen; Landkreis Glatz) ist ein katholischer Theologe und Sozialphilosoph in
Indonesien. Quelle: Wikimedia English: frans magnis suseno Date 2008 Source Own work
Author Channel443 http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frans_magnis_suseno.jpg

Franz Magnis-Suseno
Der Jesuitenpater Franz Magnis-Suseno wurde 1936 in Schlesien geboren. 1961 führte ihn
sein Weg in das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt: Indonesien. Dort fand der
junge Katholik eine neue Heimat. Er vertiefte sich zuerst in die Kultur und Sprache der
Insel Java, später in die Landessprache „Bahasa Indonesia“, bis er in den Kulturen des
größten Inselstaats der Welt genauso zuhause war wie im abendländischen Denken. Damit
wurde er zu einem einzigartigen Vermittler, der Europas Kultur in Indonesien und die
indonesische Kultur in Europa wie kein zweiter erklären und verständlich machen konnte.
„Sein Anliegen ist, das Denken und Handeln Indonesiens zu begreifen, es anderen
verständlich zu machen und um Dialog zu werben“, so der Soziologe Heinz Schütte in der
gerade unter dem Titel „Dialog, Kritik, Mission“ erschienenen Biografie Magnis-Susenos.

Kritiker der indonesischen Politik
Als katholischer Priester, Philosoph und engagierter Intellektueller beteiligte sich
Magnis-Suseno aktiv an den politischen und religiösen Debatten seiner Wahlheimat
Indonesien. Ein Beispiel: 2013 verleiht die US-amerikanische Stiftung „The Appeal of
Conscience Foundation“ dem amtierenden indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono den „World Statesman Award“. Die Stiftung fördert ihrem Selbstverständnis nach die Beziehungen zwischen den Religionen und deren Führer, die für Frieden und Toleranz einstehen. In der Begründung der Stiftung heißt es, der Präsident erhalte den Preis für die Förderung der religiösen Toleranz.

Magnis-Suseno protestiert in einem Brief an die Stiftung mit scharfen Worten: „Es ist eine
Schande, eine Schande für Sie. Der Preis diskreditiert jeden Anspruch, den Sie als
Institution mit moralischen Grundsätzen erheben.“ Der Pater begründet seinen Widerspruch
damit, dass Präsident Yudhoyono den Schutz von ethnischen und religiösen Minderheiten in
seiner mehr als achtjährigen Amtszeit sträflich vernachlässigt habe. Der Preis ging
trotzdem an Präsident Yudhoyono.

Schütte berichtet, dass Magnis-Suseno, wie viele andere muslimische Geistliche und
führende Intellektuelle in Indonesien von den Politikern ihres Landes enttäuscht sind.
Diese seien in ihren Augen absolut korrupt. Die Geistlichen werfen ihnen vor, die sozialen
Probleme des Landes nicht anzugehen und die Demokratie insgesamt zu gefährden.

Überzeugung und Neugier
Das unbeugsame Einstehen für die eigenen Überzeugungen bei gleichzeitigem Respekt
gegenüber anderen Sicht- oder Lebensweisen begründet Magnis-Susenos Wirkung in Indonesien und gilt als Vorbild für den interreligiösen Dialog. Magnis-Suseno bemühe sich um Verständnis, ohne Unterschiede zu unterschlagen und die Wahrheit allein für sich zu
beanspruchen, schreibt der Biograf Schütte: „Er nimmt sein Gegenüber, die anderen, ernst,
respektiert sie in ihrem Anderssein, aber er bleibt Katholik und Jesuit.“
Magnis-Suseno betrachtet sich selbst als „Missionar, der eine Botschaft weitertragen und
Menschen dafür gewinnen will, allerdings aufgrund eines katholischen und menschlichen
Verständnisses, das die Identität des anderen respektieren und sogar hochachten kann.“

Der interreligiöse Dialog, den Magnis-Suseno über Jahrzehnte mit führenden Vertretern des
Islams geführt hat, zielt immer auf die rationalen Gemeinsamkeiten des Glaubens. Das ist
auch das zentrale Anliegen der philosophischen Hochschule Driyarkara in der indonesischen
Hauptstadt Jakarta, die der Jesuit gegründet hat und an der er bis heute lehrt.

Der Dialog gelingt, weil Magnis-Suseno selbstbewusst eigene Position vertritt, zugleich
aber offen und neugierig ist für andere Perspektiven. Eben diese Fähigkeit ist die
Grundlage jedes echten interreligiösen Dialogs – so zeigt Schütte in der Biografie. Die
Grundlage dafür wurde nach Ansicht des Biografen bereits in der Schulzeit gelegt. Von 1957
bis 1960 studierte Magnis-Suseno an der Jesuitenhochschule in Pullach bei München
Ordensphilosophie – natürlich auf Latein. Aber Magnis-Suseno lernte auch Russisch und
befasste sich kritisch mit der kommunistischen Philosophie. Bis heute hat er große
intellektuelle Achtung vor Marx, für den Religion „Opium fürs Volk“ ist.

In diesem Jahr verbrannten radikale Muslime Magnis-Susenos indonesische Bücher über Marx öffentlich. Der Jesuitenpater prangerte die Bücherverbrennungen daraufhin in Fernsehen und Zeitungen an. Aufgrund seiner deutschen Vergangenheit fiel es ihm leicht, die Parallelen
zum Faschismus zu ziehen. Es dauerte nicht lange, bis die Anstifter der Bücherverbrennungen zu Magnis-Suseno kamen, um mit ihm zu reden. Sie verließen das Haus des Paters, jeder ausgestattet mit einer handsignierten Ausgabe eines Marxbuches.

Berufung
Das Beispiel zeigt, dass der Dialog schwierig, aber möglich ist. Ein jesuitischer Mitpater
beschreibt Magnis-Suseno in der Biografie als Optimisten: „Franz glaubt an die Möglichkeit
eines rationalen Austausches.“ Dessen selbstbewusste Offenheit geht einher mit einer fast
schon übermenschlichen Geradlinigkeit, die den Lebensweg des Paters auszeichnet. Keine
Krise, kein Zweifel haben ihn erschüttert – zumindest ist davon nichts nach außen
gedrungen. Das kann auch der Biograf Heinz Schütte nur mit einem Begriff der Religion
erklären: Magnis-Suseno ist ein Berufener: „Sein Leben ist in Indonesien; seine Tätigkeit
ist für Indonesien, und dies deckt sich mit seiner Berufung.“

Heinz Schütte: Dialog, Kritik, Mission. Franz Magnis-Suseno, Ein indonesischer Jesuit aus
Deutschland. Berlin : regiospectra Verlag 2013. 447 Seiten, 29,90 €. Mit einer Übersetzung
ins Indonesische ist der renommierte Gramedia Verlag aus Jakarta befasst. Das Buch wurde
vom Goehte-Institut Indonesien gefördert.

Datum 06.11.2013
Autorin/Autor Rodion Ebbighausen
Redaktion DW: Ana Lehmann


Samstag, 2. November 2013

Batak-Tag im Rautenstrauch-Joest-Museum

Samstag, 2. November 2013
10:00 – 18:00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum/Kulturen der Welt,
Cäcilienstraße 29 (Nähe Neumarkt),  50667 Köln /

Batak-Tag mit Opera Batak

Geschichte und Geschichten aus Sumatra

Unter dem Motto „Was sagen uns die Ahnen – gestern und heute?“ werden am Samstag, den 2. November 2013 (10:00 – 19:30 Uhr), Aspekte aus Geschichte und Gegenwart sowie Herausforderungen der Zukunft der Batak aus Nordsumatra/Indonesien angesprochen: Der größte Kratersee der Welt – der Tobasee – ist das Siedlungsgebiet der Batak und als Lebensraum gefährdet.
Im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum ist die Deutsch-Indonesische Gesellschaft mit dem Batak-Tag zu Gast. Historische und aktuelle Themen werden in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion ebenso behandelt wie durch die Neuinszenierung der Opera Batak thematisiert.
Die Theatergruppe PLOt aus Nordsumatra startet ihre Deutschlandtournee mit der Opera Batak in Köln und präsentiert außerdem traditionelle Lieder und Tänze sowie das Marionettenspiel Sigalegale. DieOpera Batak ist um 1920 entstanden und hat wesentlich zur Identität der Batak beigetragen, auch im kritischen Blick auf die Kolonial- und Missionsgeschichte. In dem Stück „Frauen am Rande des Sees“ geht es um das Problem des Wassers und die Rolle der Frau. Die indonesische Autorin und Regisseurin Lena Simanjuntak lebt in Köln. Sie ist jedoch mit ihrer Theaterarbeit seit Jahren zwischen Deutschland und ihrer Heimat unterwegs. Mit dieser Inszenierung gelingt es, auf eine eindrucksvolle und unterhaltsame Art und Weise Interesse für derzeitige Themen zu wecken. Das Theaterstück basiert auf einer Legende der Entstehung des Toba-Sees.
Seit mehr als 150 Jahren gibt es enge Beziehungen zwischen den Batak und Deutschen. Nun besteht die Möglichkeit, an einem Tag eine Erlebnisreise durch den Norden Sumatras anzutreten. Vorträge, Diskussionen, Handwerkskunst und Begegnungsmöglichkeiten vermitteln an diesem Thementag aufschlussreiche Erfahrungen – über Traditionen, Veränderungen und Entwicklungen.
Schirmherr des Batak-Tages ist Dr. Heinrich Seemann, ehemaliger deutscher Botschafter (1994 – 2000) in Indonesien. Zur Eröffnung spricht die indonesische Vizeministerin für Kultur, Prof. Wiendu Nuranti.

Programm als PDF

Weitere Informationen unter www.operabatak.de


 

Freitag, 20. September 2013, 19:30 Uhr

ASYIK

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln (Nähe Ebertplatz)

Eine indonesische Nacht mit traditionellem Tanz, Body Percussion und indonesischem Gesang der Gruppe Suara Indonesia

www.suaraindonesiadance.com.au

Die Gruppe bietet auch Schulseminare an


Samstag,14. September 2013

Den Mutigen eine Stimme geben: Medien- und Meinungsfreiheit in Südostasien

 

Wann: 14. September 2013, 18.00 Uhr
Wo: Hohenzollernring 52, 50672 Köln
Was: Auftaktveranstaltung zur transportablen Posterausstellung.

In Kooperation mit der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft Köln.

Mit Vorträgen und anschließender Diskussion:
Emmalyn Liwag Kotte, Freie Journalistin und Mitarbeiterin beim philippinenbüro
Thema: Medienfreiheit auf den Philippinen

Edith Koesoemawiria, Freie Journalistin und Redakteurin bei der Deutschen Welle
Thema: Medienfreiheit in Indonesien

Medien- und Meinungsfreiheit, die eng mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung und -bildung verbunden sind, gelten als Grundsteine einer freiheitlichen und toleranten (Staats-)Ordnung. Nicht zuletzt deswegen bildet dieses Thema einen zentralen Arbeitsbereich der Südostasien Informationsstelle innerhalb ihres Schwerpunktes Demokratie und Menschenrechte. Jenseits des Mainstreams in der europäischen Berichterstattung wirft die Ausstellung ein Licht auf ausgewählte Länder der Region und zeigt auf, welche Problemstellungen sich in Bezug auf Medien- und Meinungsfreiheit jeweils ergeben.
Wir laden Sie sehr herzlich ein, sich an diesem Abend die Ausstellung anzuschauen, die Vorträge der beiden Referentinnen zu hören und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen.

Besuchen Sie uns gern auch unter:
http://www.asienhaus.de/soainfo/unsere-arbeit/medien-und-meinungsfreiheit/

Programmflyer als PDF


 

Samstag, 7. September 2013

Indonesientag

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Köln-Mitte (NähenEbertplatz), Melchiorstraße 3

ab 11:00 Uhr – auf dem Hof
Pasar Senggol
Basar mit Kunsthandwerk, Büchertisch, Imbissständen, exotischen Produkten, Tänzen, und mehr . . .

11:00 bis 18.00 Uhr – im Offenen Treff (neben Informationsbüro)
Warung Konsuler
Das Generalkonsulat der Republik Indonesien aus Frankfurt berät zu Visum- und Passangelegenheiten und Fragen zur Vorbereitung der Wahlen 2014

12:00 bis 14:00 Uhr – im Saal
Gemischte Ehen – Perspektiven und Probleme
Schilderungen und Erörterungen von Fragen im Umfeld von Eheschließungen zwischen Indonesiern und Deutschen

15.00 bis 18.00 Uhr – im Kinoraum
Indonesische Spielfilme

 

Programm (als PDF)


 

Samstag. 6. Juli 2013

The Act of Killing

 

Allerweltshaus, Köln-Ehrenfeld, Körnerstraße 77z
Eintritt: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt

In dem mehrfach preisgekrönten Film „The Act of killing“ lässt der amerikanische Regisseur Joshua Oppenheimer die Täter jener Zeit nicht nur zu Wort kommen, sie spielen vor der Kamera ihre Taten selbst nach. Protagonist Anwar Congo und seine Freunde sind Cineasten, die in ihrer Jugend in einem Kino in Medan (Nordsumatra) als Ticketabreißer arbeiteten. Hollywood-Western und Mafia-Filme hatten es ihnen besonders angetan. Im Stil ihrer Leinwandhelden ermordeten die jungen Männer Mitte der 1960er Jahre Tausende von vermeintlichen Kommunisten. Sie sind bis heute stolz auf ihre Taten, für die sie, ebenso wie die Militärs, die das Blutbad orchestrierten, nie zurbVerantwortung gezogen wurden. Die Inszenierung der Realität ist wirklicher geworden, als es die Taten für die Männer je waren. Der Film erhielt den Publikumspreis auf der Berlinale 2013.
Mit Anett Keller (Einführung und Diskussion) und Monika Schlicher (Moderation), Südostasien-Informationsstelle
Eintritt: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt

Link zum Film

Südwind-Magazin, Dez. 2012: „Im Zeitalter der Straflosigkeit„, Anett Keller im Gespräch mit dem Regisseur Joshua Oppenheimer

Eine Veranstaltung der Stiftung Asienhaus, der Südostasien-Informationsstelle, der Deutschen Osttimor-Gesellschaft, der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft und des Allerweltshauses Köln im Rahmen der Filmreihe „Asiens Wunden: Der Umgang mit belasteter Vergangenheit“ mit Beiträgen zu Indonesien, Vietnam, Osttimor, China, Kambodscha und Korea.


Mittwoch, den 3. Juli 2013, 19 Uhr

Indonesien heute – zwischen Säkularität und religiöser Orientierung

Vortrag und Diskussion mit Franz Magnis-Suseno
Universität Bonn, Hauptgebäude, Regina Pacis Weg3, Hörsaal IV, 19 Uhr

Magnus Suseno

Professor Franz Mangis-Suseno ist Jesuitenpater und lebt seit mehr als 50 Jahren in Indonesien. Er unterrichtete Philosophie an der Universitas Indonesia und an der Hochschule für Philosophie in Jakarta. Bis heute ist er einer der engagiertesten Intellektuellen in öffentlichen Debatten in Indonesien, wenn es um soziale, philosophische und religiöse Fragen geht.

Eine Veranstaltung der Abteilung fürnSüdostasienwissenschaften, IOA, Universität Bonn sowie der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft.


 

Sonntag, 30. Juni 2013, ganztags

Internationales und interkulturelles Begegnungsfest in Bonn

interkultur

11:00 bis 19:00 Uhr
Internationales und interkulturelles Kultur- und Begegnungsfest Bonn

Markt und Münsterplatz

Das 4. internationale und interkulturelle Kultur- und Begegnungsfest der Stadt Bonn findet auf dem Markt und dem Münsterplatz statt. Hierbpräsentieren sich fast hundert Vereine und Organisationen, die mit Informationsständen,blandestypischen Gerichten und künstlerischen Darbietungen die beiden Innenstadtplätze füllen.

Ein ganztägiges Bühnenprogramm rundet das Fest ab.

Die DIG hat einen Stand auf dem Markt und steuert um 15:00 Uhr Tänze zum Bühnenprogramm bei


Mittwoch, den 15. Mai 2013

Jahresessen der DIG

Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, Köln-Mitte, Nähe Neumarkt, 19 Uhr

Bitte Anmeldung unter 0221 – 24 64 21


Mittwoch, den 24. April 2013, 18:30 Uhr

Auf archäologischer Spurensuche im Goldland der Minangkabau / Westsumatra

Vortrag von Dr. Mai Lin Tjoa-Bonatz, Berlin
Galerie Smend, Mainzer Straße 37, Köln-Südstadt

Das 2011 begonnene Forschungsprojekt untersucht die Siedlungsgeschichte im Hochland der Minangkabau im Westen Sumatras, das durch seinen Goldreichtum bekannt geworden ist. Dorthin hatte im 14. Jahrhundert der letzte hindu-buddhistische König Ādityavarman seinen Herrschaftssitz verlegt. Sein Hochlandkönigtum ist durch datierte Steininschriften dokumentiert.
Die Ausgrabungen der Freien Universität Berlin haben Siedlungsspuren, die zu seinem potentiellen Herrschaftszentrum gehören, aus der Zeit des 14.-17. Jahrhunderts entdeckt.

Grabungskampagne


 

Sonntag, den 21. April 2013

Vom Borobudur-Tempel zum Prinzen Panji – Umgang mit dem kulturellen Erbe in Java

 

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße, Köln-Mitte, Nähe Neumarkt

Das kulturelle Erbe Indonesiens und im besonderen Javas ist im Borobudur als UNESCO-Weltkulturerbe auf außer-ordentliche Weise präsent. Etliche Formen javanischen kulturellen Erbes sowie javanischer Traditionen, wie z.B. die Panji-Geschichten, geraten jedoch in Vergessenheit oder sind in ihrem Weiterleben bedroht. Gleichzeitig findet zur Zeit eine Revitalisierung von Traditionen statt, die sich z.B. im erstarkten Interesse an weniger bekannten Stätten der prä-islamischen Zeit wie dem Candi Panataran zeigt. Der Vortrag spürt diesen Entwicklungen nach und zeigt Perspektiven auf.
[im Rahmen des Südostasien-Tages]
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße, Köln-Mitte, Nähe Neumarkt


 

Samstag, den 20. April 2013

Kampung Köln – Indonesien in Köln mit Mariana Kwa –

Galerie Smend, Mainzer Str. 31, Köln Südstadt, 14 Uhr

Treffpunkt: Galerie Smend, Mainzer Str. 31, Köln Südstadt
Dauer: min. 3,5 h, open End / Preis: 22€ /
anschließend gibt es die Option zu einem gemeinsamen Essen – extrem leckere indonesische Gastronomie!
Anmeldung: www.grenzgang.de (0221-71991515) /
www.kulturklüngel.de , Bonner Str. 8, 50677 Köln (0221-16843662)


 

Donnerstag, den 14. März 2013

Jahres-Mitgliederversammlung

 

Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt, 19 Uhr

gesonderte Einladung folgt
Präsentation zu der für Herbst geplanten Tournee „Opera Batak“
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt


 

Mittwoch, den 13. März 2013

Lesung im Rahmen der LITCOLOGNE

Brunosaal, Klettenberggürtel 65, 50939 Köln , 19 Uhr

Die Regenbogentruppe, das sind die zehn Schüler einer indonesischen Dorfschule auf der InselBelitung. Mit großem Herz und gewaltigem Bildungshunger kämpfen sie gegen Regen, Hitze, Armut und Krokodile auf dem Schulweg und ihre Zukunft. In seinem bewegenden autobiografischen Roman erzählt Andrea Hirata, wie die Jungs und ein Mädchen ihren Weg finden. Hirata ist mit fünf Millionen verkauften Büchern der Superstar der indonesischen Literatur.

Moderation.: Volker Schaeffer / dt. Text: Götz Schubert
Brunosaal, Klettenberggürtel 65, 50939 Köln
www.litcologne.de


 

Dienstag, den 12. März 2013

Waffen für Indonesien

Friedensbildungswerk Köln, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln, 20 Uhr

Vortrag von Ingo Wandelt
Während sich die Bundesregierung über den geplanten Export von Leopard-Panzern nach Indonesien weiter bedeckt hält, berichten indonesische Medien offen über die Waffen-geschäfte. Neben den Leos sollen Schützenpanzer Marder und weitere Waffen eingekauft werden. Deutsche Waffen sind begehrt fürs indonesische Militär. Indonesien ist ein wichtiger Staat in Südost-Asien und hat über Jahrzehnte Probleme mit den Regionen und deren Minderheiten. Wofür braucht das indonesische Militär diese Waffen? Welche Sicherheits- und Militärpolitik wird damit gestärkt? Welche Entwicklungen in Indonesien gefährden die Vielfalt der Ethnien und Religionen?

Friedensbildungswerk Köln, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln, Tel. 0221-952 19 45
www.friedensbildungswerk.de

Termine 2012

Freitag, den 19. bis Sonntag, den 21. Oktober 2012

Verborgene Botschaften aus der Vergangenheit Papuas

Ehemalige Synagoge Ahrweiler

Eine Ausstellung mit Baumrindenbildern aus Papua / Indonesien und einem attraktiven Rahmenprogramm. Der Verkaufserlös der originellen Gemälde geht an das indonesische Institut für Gerechtigkeit und Frieden für Frauen und das Frauenhaus Ahrweiler
Frauen, die sich als Malerinnen betätigen, sind heutzutage keine ungewöhnliche Erscheinung. Ganz anders verhält es sich jedoch mit Martha Ohee, die auf der Insel Asye im Sentani-See in Papua lebt. Dort als Frau zu malen, bedeutet sich über uralte Tabus hinwegzusetzen. Malen und das Verfertigen von Ornamenten war auf der kleinen, nur 300 Einwohner zählenden Insel bislang Männern vorbehalten. „Ich habe angefangen zu malen, um unsere Kultur zu bewahren und ein Einkommen zu haben, nicht weil ich mich gegen die Tradition wenden wollte“, beschreibt Martha, was sie veranlasste mit dem Malen zu beginnen. Weitere Frauen auf der Insel Asye sind inzwischen ihrem Beispiel gefolgt.
Bild1

 

 

 

 

 

 

 

Aus Baumrinde  wird in einem langwierigen Prozess die Grundlage für die Ornamentik geschaffen.

Die Motive können auch Botschaften darstellen, mit denen traditionellerweise die Papua Nachrichten übermitteln.

Die Muster und Motive auf Marthas Baumrindenbildern stehen in einer sehr alten Tradition, die über viele Generationen weitergegeben wurde. Sie sind tief in den Glaubensvorstellungen und der Magie der Bevölkerung verwurzelt und spiegeln ihre Verbindung zur Natur wider. Die Malerei ist ein Beispiel indigener Kunst, die mit natürlichen Materialien wie Asche, Kreide, Erde und pflanzlichen Farbstoffen auskommt. Das Dekorative dominiert. Jedem Muster wohnen bestimmte magische oder mystische Bedeutungen inne. Das Geheimnis ist in jedem einzelnen Muster und gleichzeitig in den verschiedenen Ebenen der Formensprache des Bildes verborgen. Deswegen ist auch nicht jeder imstande zu malen. Martha selbst kennt die Bedeutung der von ihr verwendeten Muster nur teilweise, muss darüber aber schweigen. Nur der für die Wahrung der Tradition zuständige kepala adat ist mit sämtlichen Motiven vertraut. Über sie Kenntnis zu erlangen, ist nur auf rituellem Weg möglich. Wie in der sogenannten primitiven Kunst üblich, signiert Martha ihre Werke nicht, da das künstlerische Schaffen als Ausdruck des Kollektivs und seines Geisteslebens angesehen wird, dem Künstler als Individuum mithin keine eigene Bedeutung zukommt.
Martha war zuletzt im Mai 2012 auf der Floriade im niederländischen Venlo, wo sie ihre Malerei ausstellte. Ihre Arbeit ist mit einer Anerkennung des indonesischen Präsidenten ausgezeichnet worden. Die Bilder sind ein traditionelles kulturelles Erbe, das heutzutage auch auf dem Kunstmarkt gehandelt wird.

Seit 1999 arbeiten die Regisseurin Lena Simanjuntak und das Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen/NUR in Indonesien mit Frauenorganisationen zusammen, die ihre Situation als Randgruppen der Gesellschaft in der Öffentlichkeit zum Thema machen. Sie haben sich für das Theaterspielen entschieden, um ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen Ausdruck zu verleihen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Marginalisierte Bevölkerungsgruppen haben in der Öffentlichkeit keine Lobby. Mangelnde schulische und berufliche Bildung, kein regelmäßiges Einkommen, keine Gesundheitsversorgung und ein unsicherer rechtlicher Status machen es den Einzelnen häufig unmöglich, sich aus eigener Kraft aus schwierigen Lebens-situationen zu lösen.
Vor allem Frauen sind in der indonesischen Gesellschaft benachteiligt. Ein Beispiel für die anhaltende Diskriminierung ist das Bildungssystem. Viele Mädchen werden aufgrund von kulturellen Klischees von der höheren formalen Bildung ferngehalten. Für weibliche Randgruppen sind Lebensbedingungen daher besonders schwierig.
Hausmädchen, Prostituierte, Landarbeiterinnen, Tagelöhnerinnen, Binnenflüchtlinge oder weibliche Tsunami-Opfer haben in der Öffentlichkeit keine Stimme. Ihre Erfahrungen von Diskriminierung, Ungerechtigkeit und Gewalt bleiben ungehört.
Was muss geschehen, damit Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung erlangen, damit bestehende Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen aufgehoben werden?
Diese Fragen veranlassen Aktivistinnen zur Suche nach alternativen Bildungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Dem Theater kommt dabei eine wirkungsvolle und herausragende Funktion zu. Es ist in allen Kulturen verwurzelt. Das Spiel ist ein Medium, Protest und Widerstand zu thematisieren. Außerdem stärkt der Prozess des Theaterspielens gemeinschaftliche Erfahrungen, definiert Rollen und Arbeitsteilungen, aber auch Toleranz gegenüber anderen Menschen hinsichtlich der Unterschiede in Glauben, Alter, Geschlecht, usw.
Deshalb unterstützt das Institut seit mehr als zehn Jahren lokale indonesische Organisationen bei ihrer Theaterarbeit. Die Absicht der gemeinsamen Arbeit in den Theaterprojekten ist, Opfer gesellschaftlicher Missstände selbst ihre Stimme erheben zu lassen, und damit das Bewusstsein und das Selbstbewusstsein sowohl der Betroffenen als auch das der Öffentlichkeit zu stärken.

Die einzelnen Ziele der Theaterarbeit sind:

Organisationsentwicklung für Kampagnen

Alternative Bildung

Psychologische Betreuung in Konfliktsituationen

Stärkung der Frauenrolle

Stärkung der Rechte der Frauen

Stützung demokratischer Prozesse

Entwicklung künstlerischer Fertigkeiten

Die Projekte werden durch private Spenden sowie Zuschüsse unterschiedlicher Organisationen ermöglicht. Neben anderen hat die Frauenhilfsorganisation medica mondiale das Papua-Theaterprojekt gefördert.
Die Rechte der Frauen zu stärken, die Einrichtung von Netzwerken zu ermöglichen, das soll durch Theaterarbeit und Kunstaktionen erreicht werden. Dies zielt einerseits auf eine Bewusstseinsänderung und andererseits auf aktives gesellschaftliches Handeln. Die Auseinandersetzung mit Gewalterfahrungen sowie mit (Natur-) Katastrophen ist Bestandteil der unterschiedlichen Projekte, die auch Trauma-Arbeit mit betroffenen Frauen beinhalten. Die vom Institut durchgeführten Projekte sind in erster Linie an Orte gebunden, wo sich politische und gesellschaftliche Konflikte feststellen lassen.

Theaterstücke werden gemeinsam erarbeitet, in denen Erfahrungen von häuslicher und staatlicher Gewalt sowie politischer Willkür an die Öffentlichkeit gebracht werden, so auch 2010 – 2012 in Papua. In dem Theaterstück „Die Stimme von Angganetha“ ist diese Problematik thematisiert worden. Das Frauentheater „Orchidee“ möchte mit seiner Initiative auf Probleme aufmerksam machen und eine Diskussion über Lösungsmöglichkeiten befördern.

Mit dem Erwerb der Baumrindenbilder tragen Sie zur Unterstützung dieser Aktivitäten bei und fördern einen Weg zur friedlichen und gerechten Lösung alltäglicher Auseinandersetzungen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Institut Gerechtigkeit und Frieden für Frauen/NUR aus Indonesien mit der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft e.V.

Der Erlös aus dem Verkauf der Werke geht an das Institut Frieden und Gerechtigkeit für Frauen sowie das Frauenhaus Ahrweiler.

Bild2

 

Kontakt:

Karl Mertes

Tel. 0221 73 28 056 / 01577 44 60 226 /

mertes@netcologne.de


 

Mittwoch, 3. Oktober  2012

Interkulturelles Märchenfestival

IGNIS, Europäisches Kulturzentrum
Elsa Brandtsröm Str. 6
50668  K ö l n

Das interkulturelle Märchenfestival ist der Meilenstein im interkulturellen Köln. Hier präsentieren Künstler aus aller Welt die Märchen ihrer ursprünglichen Heimat. Sie werden vielseitig vorgetragen, auf hohem Niveau für Kölner jeder Couleur und aller Altersstufen. Märchen regen das wechselseitige Verständnis an und helfen uns die Helden, die Werte und den Glauben der jeweiligen Kultur zu verstehen.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch eine Kooperation von IGNIS e. V. und Kölner Kulturklüngel mit zahlreichen Organisationen und
Initiativen und findet 2012 zum viertenmal statt. Gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln und RheinEnergie Stiftung Kultur Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche Köln 2012
In diesem Jahr erwartet Sie wieder ein vielfältiges Programm, u.a.:

Die Frau am Rande des Sees – Ein Märchen aus Sumatra


 

Samstag, 8. September 2012

Kampung Köln – Wanderung durch das Indonesische Köln

1. Station: Galerie und Batik Museum  Smend – Führung durchs Museum     durch Rudolf Smend
2. Station: Galerie Morgenland – mit Erklärungen von Sabine Heineken und     Batak-Tanz von Lena Simanjuntak
3. Station: „Käffchen“ – Kopi Luwak – Erklärung und Verkostung
Endstation: Restaurant Haus Java

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kölner Kulturklüngel


Samstag, den 1. September 2012

Indonesien-Tag 

Samstag, den 1. September 2012
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße, 50670 Köln (Nähe Ebertplatz)

ab 11:00 Uhr – auf dem Hof
Pasar Senggol
Basar mit Kunsthandwerk, Büchertisch, Imbissständen, exotischen Produkten
und mehr . . .

Indonesientag Flyer

14:00 bis 16.00 Uhr – im Offenen Treff (neben Informationsbüro)
Islam in Indonesien
Die Republik Indonesien ist das Land mit der weltweit größten Zahl an Muslimen. Traditionell haben sich Islam, Christentum, Hinduismus und Buddhismus sowie traditionelle Glaubensvorstellungen miteinander arrangiert. Gegenwärtig ist eine zunehmende Politisierung religiöser Fragen zu beobachten. Der Islam erfährt populären Zuspruch und drängt auf weiteren gesellschaftlichen Einfluss.
In einer Podiumsdiskussion werden aktuelle Fragen und Perspektiven besprochen.

Außerdem:
Tänze und künstlerische Darbietungen – aus Bali und Java.

 

Kontakt: mail@dig-koeln.de / 0221 – 73 28 056


 

Sonntag, den 1. Juli 2012

Internationales und interkulturelles Kultur- und Begegnungsfest in Bonn

Sonntag, den 1. Juli 2012
Münsterplatz und Marktplatz, Bonn

interkultur

Programmflyer


 

Mittwoch, den 20. Juni 2012 (Eröffnung)

ULOS – Textilien der Batak

Mittwoch, den 20. Juni 2012 – ab 19:00 Uhr (Eröffnung)
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt

Austellung: 20. Juni – 1. September

ulos

ULOS – Ikats der Batak vom Tobasee, Nordsumatra

Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 20. Juni 2012 – 19 Uhr

Grußworte Damos Dumoli Agusman, Generalkonsul der Republik Indonesien, Frankfurt

Kurze Einführung Dr. Sandra Niessen, Oosterbek / Arnheim NL

Die Ausstellung zeigt Ikats aus der Sammlung von Sandra Niessen
Die als Ulos bezeichneten Ikats werden bis heute für animistische Rituale der Batak eingesetzt.
Fotografien des indonesischen Filmemachers MJA Nashir dokumentieren Prozesse der Ikatweberei.

www.sandra.niessen.nl
www.bataktextiles.com

Filmvorführung am Eröffnungsabend: RANGSA NI TONUN
Ein ethnografischer Film über die Batak vom Tobasee, Nordsumatra, Indonesien
von MJA Nashir

Der indonesische Filmemacher MJA Nashir zeigt in diesem Film die verschiedenen Stadien der Ikatweberei,von der Baumwollernte bis zu den verschiedenen Prozessen der Färberei und Weberei. Er gibt Einblicke in die animistisch-rituellen Lebenswelten der Batak vom Tobasee, wobei hier die Ikats (Ulos) eine den jeweiligen Ritualen zugeordnete und gewichtige Rolle spielen. Der Film ist in englischer Sprache, aufgenommen 2010-2012 (30 Minuten)

Kurator der Ausstellung Joachim Blank

ulos2

Die beiden Abbildungen sind entnommen dem Buch „Legacy in cloth“
von Sandra Niessen

Informationen unter www.smend.de


Donnerstag, den 14. Juni 2012

Damen-Stammtisch

Donnerstag, den 14. Juni 2012 – 19:00 Uhr
Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, 50676 Köln (Nähe Rudolfplatz)


 

Dienstag, den 15. Mai 2012

DIG Jahresessen

Dienstag, den 15. Mai 2012 – 19:00 Uhr
Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, 50676 Köln (Nähe Rudolfplatz)

Reservierungen bitte unter (0221) 246 421


Samstag, den 15. April 2012

Thementag Südostasien im Rautenstrauch-Joest-Museum

soa


Sonntag, den 15. April 2012 – ab 10:00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Informationen im Programm


Samstag, den 14. April 2012

Kampung Köln –  Indonesien in Köln

Samstag, den 14. April 2012 – 14:00 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt

Treffpunkt: Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt
Kampung heißt Dorf – Kampung Köln: Beim Stadtspaziergang mit Mariana Kwa auf den Spuren von Indonesien – im Batik Museum erzählen Bilder Geschichten und am Neumarkt steht ein Reisspeicher auf Holzstelzen, Abstecher in eine Galerie und ein kulinarisches Angebot runden den Nachmittag ab

Anmeldungen unter www.kulturkluengel.de


 

 

Mittwoch, den 4. April 2012

„Die wunderbaren Welten des Gamelan“

Mittwoch, den 4. April 2012 -20:00 – 21:00 Uhr (Konzert)
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Reservierung erforderlich!
Tel: 0221 – 221 313 56 oder
Email: rjm@stadt-koeln.de

gamelan

Rena Meyer Wiel – Gesang
Christoph Schumacher – Gamelan
Hartmut Zänder – Gamelan
Ramesh Shotham – Perkussion
Jens Düppe – Schlagzeug, Elektronik

KONZERT: 20-21 Uhr
EINTRITT: 12 € / 8 €

Kommunikation 9, so heißt eine innovative Improvisationsreihe des Kölner Komponisten und Schlagzeugers Jens Düppe. Kommunikativ und Musikstilüberlagernd umfasst die Konzertreihe in 2012 sieben Konzerte, wobei drei der Konzerte im Rautenstrauch-Joest-Museum bzw. im Museum Schnütgen aufgeführt werden.
Der Gamelan Raum des Rautenstrauch-Joest-Museums, die Cäcilienkirche des Museum Schnütgen und das Foyer des Rautenstrauch-Joest-Museums, welches beide Gebäudekomplexe verbindet, werden zur Bühne für diese drei außergewöhnlichen Zusammenkünfte von Musikern, Tänzern und Lichtkünstlern.
Bei der Auftaktveranstaltung der drei Konzerte teilen sich die Sängerin Rena Meyer Wiel, der Gamelanspieler Christoph Schumacher, der indische Perkussionist Ramesh Shotam und der Initiator Jens Düppe am Schlagzeug und elektronischer Klangerzeugung die Bühne. Verstärkt wird das Ensemble durch Hartmut Zänder, einen weiteren Gamelanexperten.
Improvisatorisch, kommunikativ sowie spielerisch wird der fernöstliche Klang des Gamelan in ein westliches Verständnis von konzertanter Musik eingebettet. Eine spontane Reise, welche zwei fern voneinander gelegene Kulturen der Welt musikalisch verbindet.

Mehr Info auf www.jensdueppe.de


 

 

Donnerstag, den 22. März 2012

„Die Scharia-Gesetze und die Frauenbewegung in Indonesien“

Donnerstag, den 22. März 2012 – 19:30 Uhr
Großes Forum, Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße 3, 50670 Köln ( Nähe Ebertplatz)
Vortrag und Diskussion (indonesisch-deutsch)

mit Nursyahbani Katjasungkawa,
Rechtsanwältin, Feministin und Menschenrechtsaktivistin

Indonesien ist bekanntlich das Land mit der weltgrößten islamischen Bevölkerung. Gegenwärtig ist eine zunehmende Politisierung religiöser Themen festzustellen.
Im Zusammenhang mit der – mit religiösen Argumenten ausgetragenen – Diskussion um Demokratisierung in Indonesien hat die Scharia, als islamische Gesetzgebung definiert, eine bedeutende Funktion. Dabei geht es u.a. um die Rolle der Frau, die nach dem Koran bestimmten Rechte und Pflichten.
Mit Nursyahbani Katjasungkana (Jahrgang 1955) haben wir eine streitbare Vertreterin für Frauenrechte zu Gast.
„Die gezielte Stärkung der Gemeinschaft ist der Schlüssel zur Veränderung“ ist das Motto der Menschenrechtsaktivistin. Die feministische Anwältin und Kämpferin für Frauenrechte gründete die Frauenvereinigung für Gerechtigkeit (APIK) und baute die Einrichtung Rechtshilfe für Frauen in Jakarta auf, deren Mitglieder anfangs aus früheren Klientinnen und Opfern rekrutiert und in Rechtshilfe ausgebildet wurden. Während der Reformpolitik ab 1998 – in der Nach-Soeharto-Zeit – gründete Nursyahbani gemeinsam mit anderen Aktivistinnen die Indonesische Frauenkoalition für Gerechtigkeit und Demokratie, die erste Massen-organisation für Frauen im Land seit 1965. Sie war Parlamentsabgeordnete der PKB (National Awakening Party). [1000peacewomen]
Für die „Stärkung der Gemeinschaft“ setzt sie sich engagiert ein. In den urbanen Zentren Indonesiens weichen die traditionellen Rollenbilder langsam auf. „Man kann dies beobachten, seit der Wohlstand gestiegen ist und seit revolutionäre Verhütungsmittel ihren Einzug gehalten haben“, so die ehemalige Politikerin. Feministische Gedanken fänden allmählich Niederschlag in Bildung und der Wahrnehmung der Umwelt. Und der Einzug der Demokratisierung in Asien habe auch die Diskussionen über Sexualität möglich gemacht. „Intime Beziehungen können heute auch ohne Ehe eingegangen werden“, sagt Nursyahbani. Das sei ein großer Befreiungsschlag für die Frauen. „Die traditionell islamische Rolle der Frau als sexuelle Gespielin für ihren Ehemann ist vorbei – heute hat sie auch andere Optionen.“ [Welt Online]

Termine 2011

Samstag, den 22. Oktober 2011 + Sontag, den 23. Oktober 2011

Symposium der Walter-Spies-Gesellschaft-Deutschland

Samstag, den 22. Oktober 2011 +
Sontag, den 23. Oktober 2011
ab 10.30
Bibliothek RJM, Rautenstrauch-Joest Museum, Cäcilienstraße, Köln (Nähe Neumarkt)

Anmeldung unter: bei Horst Jordt oder bei der DIG

Lesung aus John Stowells Aufsatz: „Master of the Sultan’s Music (1923-1927)“, aus der in Kürze erscheinenden Edition „Walter Spies – A Life in Art“, Jakarta 2011

11.30 Uhr, Empore vor dem Junior Museum RJM: Brunch

12.30 Uhr, Bibliothek RJM

Horst Jordt: „Sekaten ’26 – Die Neuentdeckung eines alten Spies-Werkes“

Unter dem missverständlichen Titel ‚Laterna Magica‘ wurde ein Spies-Werk zum ersten Mal anlässlich des 100. Geburtstages des Malers während der Ausstellung ‚Walter Spies di Indonesia‘ in Jakarta präsentiert und publiziert. 2006 erschien dasselbe Bild unter dem Titel ‚The night festival in Djogja‘ in einem Auktions-Katalog und wechselte den Eigentümer. Eine folgende professionelle Tiefenexploration und -reinigung sowie Restaurierung dieses Werkes durch Renate Kant-von Roda in Singapore führte zu sensationellen Entdeckungen . . . Die Konsequenz: Das außergewöhnliche Werk forderte nach wiedergewonnener Authentizität einen neuen Titel: „Sekaten ’26“.
14.00 – 15.30 Uhr, Bibliothek RJM

Dr. Werner Kraus: „Spies, Lempad, Potjewyd“

In seinem Vortrag versucht Dr. Werner Kraus drei Persönlichkeiten – Helene Potjewyd, Nyoman Lempad und Walter Spies – in Beziehung zu setzen und damit auch einen Blick auf die Interaktion zwischen Einheimischen und zugewanderten „Balinesen“ zu werfen sowie den Prozess der Erneuerung der balinesischen Kunst zu beschreiben.

16.00 – 17.00 Uhr, Bibliothek RJM

Mitgliederversammlung 2011 der ‚Walter-Spies-Gesellschaft Deutschland‘

18.00 Uhr: Dinner im Restaurant des RJM

20.00 Uhr, VHS-Forum RJM

Öffentliches Portrait-Konzert

„Im Spannungsfeld zweier Kulturen – ein Portrait des Komponisten Dieter Mack“ mit dem „Ensemble Selisih“, Freiburg:
Elisabeth Farrell – Flöte, Daniela Wahler – Alt- und Baritonsaxophon,
Markus Rombach – Alt- und Sopransaxophon, Mathias Trapp, Klavier,
Max Riefer – Schlagzeug, Gast: Nicholas Reed, Schlagzeug

Dieter Mack wird das Konzert moderieren, das veranstaltet wird durch die „Walter-Spies-Gesellschaft Deutschland“, „Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt“, „Deutsch-Indonesische Gesellschaft (DIG) Köln“

Die Abendkasse wird ab 19 Uhr geöffnet sein. Tickets: EUR 17,– / EUR 10,–

Sonntag, 11.00 – 13.00 Uhr, Bibliothek RJM

Dr. Werner Kraus: „Raden Saleh – Ein javanischer Maler in Deutschland“

Der herausragende deutsche Raden-Saleh-Experte, dessen jahrelange Forschungen im kommenden Jahr in Jakarta publiziert werden, stellt den sog. ‚Vater der modernen indonesischen Malerei‘ vor, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Jahre in Deutschland gelebt hat.

Anmeldung unter: bei Horst Jordt oder bei der DIG

 

Donnerstag, den 6. Oktober 2011

DIG-Damentreffen

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 19:00
Restaurant Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, 50676 Köln (zwischen Neumarkt und Rudolfplatz)
Anmeldung unter:kwa@dig-koeln.de

Gemütliches, zwangloses Zusammentreffen zum Erfahrungsaustausch und Erzählen.

Anmeldung unter: kwa@dig-koeln.de

 

Samstag, den 17. September 2011

Indonesientag

Samstag, 17. September 2011, ab 11:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße/ Nähe Ebertplatz, Köln-Mitte

Eintritt frei

ab 11:00 Uhr – auf dem Hof
Pasar Senggol
Basar mit Kunsthandwerk, Büchertisch, Imbissständen, exotischen Produkten
und mehr . . .

14:00 bis 16.00 Uhr – im Offenen Treff (neben Informationsbüro)
Reisen nach und in Indonesien
Zur Vorbereitung und Durchführung einer Reise zum und durch den größten Archipel der Welt gehören neben einer sinnvollen Vorbereitung auch praktische Tipps. Erfahrende Reiseleiter und Kenner von Land und Leuten stehen mit brauchbaren Hinweisen bereit, um Interessenten hilfreiche Anregungen zu geben: Wann, wie und warum geht die Reise wohin?!

Und anschließend:
Tänze und künstlerische Darbietungen – nicht nur aus Bali und Java, sondern auch aus anderen Regionen Indonesiens.

Programm-Flyer als PDF

Nachbericht im Kölner Stadt-Anzeiger als PDF

 

Samstag, den 10. September 2011

Kampung Köln – Indonesien in Köln

Samstag, 10. September 2011, 14:00
Treffpunkt: Galerie Smend, Mainzer Str. 31, Köln Südstadt
Dauer: min. 3,5 h, open End
Preis: 20€ /
Teilnehmerzahl (max.): 25
Anmeldung unter: www.grenzgang.de

“Kampung” heißt Dorf. Kampung Köln, beim Stadtspaziergang mit der kölsch-indonesischen Journalistin Mariana Kwa auf den Spuren von Indonesien: Beim renommiertesten Batiksammler der Welt, zu Besuch bei der Dt.-Indonesischen Gesellschaft und Stippvisite zum Reisspeicher aus Sulawesi am Neumarkt. Ein Bahasa-Crashkurs und Reiseinformationen runden die Kulturwanderung ab.

Anmeldung unter: www.grenzgang.de

 

Dienstag, den 5. Juli 2011

Lena & Rosa
ZWEI STIMMEN ZU EINER WELT

Dienstag, 5. Juli 2011, 19:30 Uhr
Orangerie – Theater im Volksgarten
Volksgartenstr. 25, 50677 Köln

Eintritt 5,- €,

Lesung eigener Texte über Frauen und deren gesellschaftliche Rolle: Lena Simanjuntak und Dorothea Rosa Herliany, zwei indonesische Künstlerinnen reflektieren ihre Erfahrungen mit dem Frauenbild ihrer Heimat. Sie tragen Gedichte vor, in denen sie Ursachen und Konsequenzen einer ungleichen und ungerechten Behandlung von Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft benennen.

Die Texte werden auf Indonesisch rezitiert und musikalisch begleitet; eine Übersetzung ins Deutsche erfolgt parallel.

Als Dokument einer Frauen-Theaterarbeit der beiden Künstlerinnen in Indonesien wird ein Kurzfilm ihre Initiativen belegen.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit zum Gespräch über die vorgetragenen Texte, bzw. die Theater-Initiativen, die zuletzt in Papua von Misereor und medica mondiale gefördert wurden.

Lena Simanjuntak arbeitet seit 1999 als Regisseurin in Indonesien mit Frauenorganisationen zusammen, die ihre Situation als Randgruppen der Gesellschaft durch Theaterstücke zum Thema machen. Hausmädchen, Prostituierte, Palmöl-Plantagenarbeiterinnen, Binnen-flüchtlinge oder weibliche Tsunami-Opfer haben in der Öffentlichkeit keine Stimme. Ihre Erfahrungen als Opfer von Konflikten, von Diskriminierung, Ungerechtigkeit und Gewalt bleiben ungehört.

Dorothea Rosa Herliany, ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Dichterinnen Indonesiens; sie ist zugleich als Journalistin und Verlegerin (Dunia Tera) tätig. In ihren Gedichten deckt Rosa Machtmissbrauch und soziale Ungerechtigkeit auf, nimmt Stellung zu aktuellen politischen Ereignissen und hinterfragt das Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft.

Lena und Rosa sind Initiatorinnen des Instituts für Gerechtigkeit / NUR in Indonesien. Durch kulturelle Projekte, mit Ausdrucksmitteln der Kunst, kämpfen sie für die Rechte der Frauen.

 

Sonntag, den 15. Mai 2011

DIG-Jahresessen

Sonntag, den 15. Mai, 19:30 Uhr, findet traditionsgemäß das DIG-Jahresessen im Haus Java, Am Rinkenpfuhl 57, Köln (zwischen Neumarkt und Rudolfplatz) statt

Buffet für 15,- €, Getränke extra / Anmeldungen bitte unter 0221 – 24 64 21

 

Donnerstag, 7. April 2011

„Frauenstammtisch“ im Restaurant Haus Java

Donnerstag, 7. April 2011, 20:15 Uhr, Restaurant Haus Java, Am Rinkenpfuhl (Anmeldungen bitte unter Kwa@dig-koeln.de)

Update:

Rückblick

Trotz der Anwesenheit von nur fünf Frauen (bei vier weiteren Zusagen) war die Stimmung am 7. April toll und alle waren guter Laune. Auch das Haus Java als Treffpunkt fanden wir prima und möchten uns weiterhin – bis der Frauenstammtisch etabliert ist – im  Haus Java treffen.

Übereinstimmung bestand, dass dieser Stammtisch eine Zukunft habe; vor allem Lenas Vorschlag, beim  nächsten Treffen Sri Tunruang aus Aachen mit einzuladen, da sie nicht nur in Aachen, sondern auch in Indonesien sehr aktiv ist. Da sie gegenwärtig noch in Indonesien ist, könnte sie uns später von ihren Projekten berichten.

Wir haben uns geeinigt, das nächste Treffen im Herbst – etwa Anfang September oder Oktober – zu veranstalten. Frauke Fastenau hat vorgeschlagen unsere Gruppe vielleicht demnächst nicht mehr „Frauenstammtisch“ zu benennen, sondern „DIG-Damentreffen„.

Wie gesagt, unser erstes Treffen war sehr locker, das Essen war gut, wir haben über alltägliche Probleme gesprochen, natürlich auch über Essen und Kochen und viel gelacht, vor allem über Tuntenfisch in  Paella . . .

Mariana Kwa

 

Dienstag, 5. April 2011

Insel der Götter
Malerei von Norbert Szük

Ausstellung
05.04. – 09.05.2011
Vernissage
05.04.2011, 19:30h

Alte Feuerwache
Melchiorstr. 3
50670 Köln
Tel.: 0221 737393
www.lokal-koeln.de

Norbert Szük hat in seiner Heimat Ungarn den Beinamen „ungarischer Gaugin“. Der erfolgreiche Maler und Illustrator mischt in seinen eigenen Werken verschiedene Stilrichtungen:
sein Herz und seine Gefühle sind europäisch, seine Ideen holt er aus dem spanischen Surrealismus und der Ausdruck seiner Bilder zeigt fernöstliche Harmonie.
Drei Jahre lebte Norbert Szük auf Bali – der Insel der Götter – für ihn die impulsivste und dynamischste Zeit seines Lebens. Er machte auf Bali neue Erfahrungen und wurde seelisch neu geboren. Durch seine Bilder strahlt diese Kraft auf uns, auf den Betrachter aus.
So entsteht der „Szük-Realismus“, der vielfach beeinflusst, doch einzigartig bleibt.
Diese Ausstellung wird freundlich unterstützt von: Dorottya Dezséry und P. Attila Kovács.
www.dorottya.webs.com
www.kpa.hu
Programm-Flyer als PDF

 

Donnerstag, 24. März 2011

Klaus der Geiger und Hiltrud Cordes berichten von den Erfahrungen und Erlebnissen der Teilnahme am Weltmusikfestival „SIM-FES“ im Dezember 2010 in Westsumatra

Donnerstag, 24. März 2011, 20:15 Uhr, Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt

27. Januar 2011

Dichterlesung mit Agus R. Sarjono

Donnerstag, den 27. Januar 2011, 19:30 Uhr, Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt

Agus R. Sarjono, geboren 1962, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen indonesischen Schriftstellern. Als Lyriker, Erzähler, Dramatiker, Essayist, Redakteur des Literaturmagazins „Horison“ sowie als Theater- und Literaturwissenschaftler an der Kunsthochschule Bandung hat er großen Einfluss auf die kulturelle Szene seines Landes. Im Jahre 2002 erschien bei Edition Galrev in Berlin unter dem Titel „Frische Knochen aus Banyuwangi“ eine ins Deutsche übersetzte Auswahl seiner Gedichte. Gemeinsam mit Berthold Damshäuser ist Agus R. Sarjono auch Herausgeber und Mitübersetzer der „Seri Puisi Jerman“, einer Reihe deutschsprachiger Lyrik in indonesischer Sprache, die seit 2003 in Indonesien erscheint.Im Rahmen der Lesung wird Agus R. Sarjono neben Werken aus „Frische Knochen aus Banyuwangi“ auch einige seiner neuesten bislang unveröffentlichten, aber bereits ins Deutsche übertragenen Gedichte rezitieren. Sein Übersetzer, der Bonner Malaiologe Berthold Damshäuser, wird die deutschen Fassungen vortragen.

Termine 2010

 3. bis 23. Oktober 2010

One World – One People
Zeitgenössische Maler aus Indonesien
Damtoz Andreas, Lena Simanjuntak, Boeldansjah Tirtawidjaja

Bilder aus Bali – Original oder Kopie
nach Motiven von Affandi, Nyoman Gunarsa, Hendra Gunawan, Hofker, Le Mayeur, Ida Bagus Made sowie Walter Spies

Ausstellung im Neuen Kunstforum
Alteburger Wall 1, 50678 Köln
3. bis 23. Oktober 2010
Eröffnung am Sonntag, den 3. Oktober um 16 Uhr

Grußworte
Karl Mertes, Präsident der DIG
Damos Dumoli Agusman
Generalkonsul der Republik Indonesien
Die Ausstellung ist geöffnet Donnerstag bis Samstag 15 – 18 Uhr

Montag, 20. September 2010, 19:30 Uhr
InWEnt Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 40, Saal A

Gefährliches Engagement für Menschenrechte in Indonesien

Recht und Rechtswirklichkeit klafft in vielen Ländern dieser Welt weit auseinander. So auch in Indonesien. Wer dies kritisiert, die Einhaltung von Menschenrechten einklagt und etwa Korruption, illegalen Holz- und Drogenhandel aufdeckt, spielt mit seinem Leben. Das zeigt der Fall des indonesischen Menschenrechtsaktivisten Munir, Alternativer Nobelpreisträgers 2000, der 2004 auf dem Flug von Singapur nach Amsterdam vergiftet wurde. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Mörder endete im Dezember 2008 mit einem Freispruch.

Wir laden ein zum Gespräch mit Munirs Witwe, Frau Suciwati. Als Leiterin der indonesischen
Menschenrechtsorganisation „Kommission für die Verschwundenen und die Opfer von Gewalt“, die Munir 1998 gegründet hatte, kämpft sie weiter für eine Aufklärung des „Falls Munir“. Themen:

• Zur Menschenrechtslage in Süd-Ost-Asien heute

• Menschenrechte in Indonesien: Anspruch und Wirklichkeit. Aspekte der Zusammenarbeit
mit der EU. Karl Mertes im Gespräch mit Frau Suciwati.

• Was wir von außen zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in Süd-Ost-Asien tun
können.

Gesprächspartner/in:
* Frau Suciwati, Jakarta Indonesien
• Herr Karl Mertes, Präsident der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft DIG
• Frau Kristina Neubauer, West Papua Netzwerk, Wuppertal [www.westpapuanetz.de]

Moderation: Karl Mertes
Kontakt: Werner.Wuertele@InWent.org (02224 926 303)

Samstag, 18. September 2010, 15:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße / Nähe Ebertplatz / Köln-Mitte

„Schreiben gegen die Unmenschlichkeit“

Putu Oka Sukanta (Jahrgang 1939) zu Gast: Im Rahmen einer Europa-Tournee macht der bekannte indonesische Schriftsteller Station in Köln, um zu lesen, zu diskutieren und Dokumentarfilme über die Tragödie von 1965/66 – den Machtwechsel von Sukarno auf Suharto –  zu zeigen. Mit Fragen der politischen Willkür und besonders der Aufarbeitung des Suharto-Regimes setzt sich Sukanta immer wieder auseinander.

Puta Oka

Der engagierte Aktivist für Menschenrechte aus Bali hat sich auch einen Namen als Heilkundiger und Akupunkteur gemacht.

Indonesientag

Samstag, 4. September ab 11:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße, Nähe Ebertplatz, Köln-Zentrum
11:00 bis 20:00 Uhr
Pasar Senggol

Indonesische Snacks, Kunsthandwerk, Gebrauchsgegenstände, Literatur
15:00 Uhr
Seminar: „Die zweite Generation – Wo bin ich Zuhause?“
Konsequenzen der Globalisierung, Fragen der Integration und Migration – vor allem von Menschen aus Südost-Asien – stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Analysen, Erfahrungen und Erwartungen werden thematisiert.

Im Rahmen der traditionellen Indonesientage widmet sich das diesjährige Seminar wie immer einem entwicklungspolitischen Thema – nämlich der Frage nach den Erfahrungen des Austauschs von jungen Menschen aus Südost-Asien mit ihren „Herkunftsländern“, bzw. denen der Eltern. Die Übersiedlung aus Indonesien, Philippinen und Thailand ist unter den verschiedensten Vorzeichen geschehen. Lässt sich hier Erlebtes und Gelerntes vermitteln, welche Erfahrungen und Lebensweisen können sich hier behaupten, welche lassen sich übertragen?

Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass vor allem in den 1960er Jahren eine nennenswerte Gruppe einerseits von Studierenden, andererseits von Berufstätigen (vor allem im Gesundheitsbereich) aus Südost-Asien nach Deutschland kamen, die ihrerseits entweder deutsche Ehepartner gefunden oder mit Partnern aus den Herkunftsländern hier eine Familie etabliert haben. Darüber hinaus sind eine Reihe binationaler Ehen gegründet worden, weil Deutsche ihre Partner aus SOA mit nach Deutschland gebracht haben. Auch politische Flüchtlinge kamen in die Bundesrepublik.

Deren Kinder – aus den Geburtsjahrgängen 1970 und folgende – sind unterdessen im dritten oder vierten Lebensjahrzehnt und ihrerseits z.T. auch schon wieder Eltern.

Die Sozialisation dieser Gruppe unterscheidet sich im Zweifel von den Gruppen aus Süd-, Südosteuropa, die ursprünglich als „Gastarbeiter“ dem deutschen Arbeitsmarkt zugeführt wurden.

Die Themenstellung will nun erkunden, welche Erfahrungen die Südostasiaten in der Bundesrepublik gemacht haben und welche Erwartungen sie an ihre Zukunft in ihrem Zuhause – sei es in Deutschland, sei es in dem Herkunftsland der Eltern – formulieren. Was lässt sich transferieren, was lernen wir voneinander. Kulturelle, politische, zivilgesellschaftliche, wirtschaftliche Aspekte werden erörtert.

Durch einführende Schilderungen aus fachwissenschaftlicher und politischer Sicht sollen die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dargelegt werden. In folgenden Statements beschreiben Vertreter der „zweiten Generation“ ihre eigenen Erfahrungen, Hoffnungen, ihre gesellschaftspolitischen Forderungen.

Geplanter Ablauf:
Begrüßung, Eröffnung
Karl Mertes / DIG

Aspekte zum Ordnungsrecht und zur Integration
Dagmar Dahmen / Ausländerbehörde Stadt Köln

Wissenschaft als universelles Bindeglied
Prof. Frauke Kraas / Uni Köln / Deutsch-Thailändischer Ges.

Migrantinnen in Deutschland
Jae-Soon Joo-Schauen / agisra
Informations-, Beratungsstelle für Migrantinnen, Flüchtlingsfrauen

„Was mache ich in der Fremde“ – diverse Statements u.a. von
Carmela Balignasay Verceles – Philippine Women’s Forum e.V./ Sonja Wagner / Ani Nangoy/ Dion Dahmono / Rosari Harlan / Dennis Hannemann

Jeweils mit Aussprache / Diskussion –

Kooperation zwischen Deutsch-Indonesische Gesellschaft / Deutsch-Thailändische Gesellschaft / Agisra / Philippine Women’s Forum

19:00 Uhr
Essen – Trinken – Plaudern – Singen
Asiatisches Buffet & Karaoke
„Salz & Pfeffer“ Sudermanstraße 4

Kampung Köln –
Indonesien in Köln

Als nächster Termin für einen indonesischen Statdspaziergang ist Samstag, der 23. Oktober 2010,  vorgesehen – weitere Einzelheiten folgen.

Termine: Samstag, 10. Juli, 10:30h
Treffpunkt: Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln
Dauer: min. 2,5h, open End

Preis: 16€
Teilnehmerzahl (max.): 25
Besonderheiten: ja

Anmeldung über grenzgang!

Kampung heisst Dorf. Kampung Köln, beim Stadtspaziergang auf den Spuren von Indonesien: Im Batik Museum erzählen Bilder Geschichten, in der Südstadt wird typisch südostasiatisch meditativ gekämpft und am Neumarkt steht ein Reisspeicher auf Holzstelzen. Grund genug, diesen Sommer Indonesien in Köln zu erleben. Mit Sambal und Crashkurs Bahasa zum 60ten Geburtstag der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft.

Anmeldung über Grenzgang.de

 

Redaktions-Besuch bei der Deutschen Welle in Bonn: 17. August

Kicken für die Zukunft

Benefiz-Nachmittag
für Mädchen-Fußball
in West-Papua / Indonesien
Sonntag, 6. Juni 2010, 16 Uhr
HOCHSCHULE FÜR
MUSIK UND TANZ, Köln

EINTRITT: 20 €, ERMÄSSIGT: 15 €
incl. 1 Tombola-Los,
indonesischer Imbiss
weitere Tombola-Lose für 5 €

linkPDF Programm-Flyer

Im Osten Indonesiens, in der Provinz Papua, zählt Fußball zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
Die Region verfügt über reichhaltige Bodenschätze, grenzenlosen Regenwald, unberührte Flora und Fauna. Trotzdem herrscht unter den Ureinwohnern große Armut – besonders betroffen sind die Kinder. Mädchen und junge Frauen sollen eine fundierte
sportliche Ausbildung erhalten, um ihre Spieltechniken und Kampfstärke steigern zu können.
Regelmäßiges Training unter professioneller Anleitung wird seit Jahren von dem deutschen Pfarrer Dr. Rainer Scheunemann und seiner Frau Heidi betrieben. Diese Initiative will die Deutsch-Indonesische Gesellschaft fördern. Seit 1950 bemüht sich die DIG um den Brückenschlag nach Indonesien. Mit diesem Projekt sollen Jugendliche eine aussichtsreiche Zukunft erreichen können. Neben dem Fußball-Training ist eine schulische Ausbildung
in einem Internatsbetrieb vorgesehen.

Der Straßenmusiker und „Asphalt-Paganini“ Klaus der Geiger singt kritische Lieder.
Die Bestseller-Autorin SABINE KUEGLER berichtet von ihren Erlebnissen in Papua und liest mit LENA SIMANJUNTAK aus dem „Dschungelkind“
Balinesische Tempel- und Maskentänze werden von AYI, WAYAN PICA, NYOMAN SUKAHAJADI, MONICA VAN DER HAAGEN-WULFF vorgeführt
HARTMUT ZÄNDER und ANDREAS HERDY spielen WAYANG GENDER PAPUA-LIEDER von RAINER SCHEUNEMANN bereichern das unterhaltsame Programm.
Moderation BERND MÜLLER
Eine Tombola verspricht attraktive Preise.
Neben dem Augen- und Ohrenschmaus werden auch indonesische Snacks geboten.

Veranstalter:
Deutsch-Indonesische
Gesellschaft e.V.
www.dig-koeln.de

HOCHSCHULE FÜR
MUSIK UND TANZ
DagobertstraSSe 38
50668 Köln

Kontakt
Lena Simanjuntak
Tel. 0221. 73 28 057
Mariana Kwa
Tel. 0171. 41 66 768
mail@dig-koeln.de

MIT UNTERSTÜTZUNG VON:
HOCHSCHULE FÜR MUSIK und tanz
TATORT VEREIN
AIRWAYS HOLIDAYS
PAPUA NETZWERK
VEREINTE EVANGELISCHE MISSION

Nachbericht: Kölner Stadt-Anzeiger über Benifizit-Veranstaltung zugunsten des Mädchenfußballs in Papua

 

Indonesisches Kino

Donnerstag, 20. Mai 2010
Bürgerzentrum Alte Feuerwache,
Melchiorstraße, Nähe Ebertplatz, Köln-Zentrum

Filmabend mit Aryo Danusiri

International ausgezeichneter indonesischer Filmemacher, Jurymitglied beim Internat. Ethnographischen Filmfestival 2010, Göttingen

18:00 Uhr „Luka´s Moment“ Dokumentarfilm über die kulturelle Identität der Papua am
Beispiel eines Jungendlichen (2005), 60 Minuten
Originalfassung mit englischen Untertiteln

19:30 Uhr „Playing between Elephants“ Dokumentation über den Tsunami-
Aufbau in Aceh (2007), 90 Minuten
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Veranstaltet von der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft in Kooperation mit dem West Papua Netzwerk

Zu den Filmen:

Luka’ s Moment
This is about a piece of contemporary everyday life in West Papua, one of the conflict areas in Indonesia. Instead of reproducing Papua with stereotyping in chilling and horror images of conflict, the filmmaker is more interested to treat his camera to create an intimate, observational and emphatic story about Lukas, a young Marind fisherman who is trying hard to finance his own education. He starts a small business with the support of a development project. Starting with a slow and atmospheric rythm, this film follows Lukas’ attempts to sell his catch to the market in capital city without going through middlemen, which apparently causes difficulties. In the post-Suharto regime that has seen the growth of an emergent independence movement in West Papua, this film chronicles the drama of an indigenous people, the youth whose cultural identity and livelihoods remain marginal to the Indonesia nation-state.

The Jakarta Post: In contrast, Moment does not present too many direct interviews. Rather, it includes several prolonged scenes set in a single space, and thus viewers may witness the story, complete with its surprising twists, gradually unfolding as it occurs in real-life pace, instead of being given too much explanation. Interestingly, though, this approach has managed to maintain the suspense level as the plot unravels, without over dramatization. Thus, it becomes difficult not to care what happens to Lukas and the other characters.

The Best Student Film – Royal Anthropological Institute Festival/Oxford (2005)

Playing Between Elephants
There is an Indonesian saying that when the elephants are locked in a fight, the mouse deer would die in the middle. But in this documentary, the mouse deer does not die – instead, it manages to play between them and get what it wants. This film documents a post-tsunami and post-conflict Aceh, where an international body (UNHABITAT) that is assigned to build houses, while an Acehnese village chief leads his people through the ups and downs of the ongoing reconstruction and rehabilitation process. The film very intimately shows how complicated it is to survive a traumatic event and then experience global intervention. Rebuilding a house in post-tsunami Aceh brings into play the whole world and forces the Acehnese people learn to deal with the friction between the global and local realms.

BEST HUMAN RIGHTS FILM
Movies That Matter Award
Jakarta International Film Festival 2007

Best Documentary
Brussels Independent Film Festival 2008

Einladung
Zur Ausstellungseröffnung
Udangan Pembukaan Pameran

Donnerstag, den 6.Mai 2010
um 19.00 Uhr

Galerie Smend
Mainzer Str. 31
50678 Köln

Eröffnung
Prof. Georg Quander
Kulturdezernent der Stadt Köln

Begrüßung
Rudolf Smend
Galerie Smend

Geleitworte
Karl Mertes
Präsident der Deutsch-Indonesischen
Gesellschaft e.V. Köln

Reiseblätter
Wolfgang Thesen

Reisestudien 1976 – 2006
Galerie Smend 06.05 – 05.06. 2010
Jubiläumsbeitrag 60 Jahre
Deutsch-Indonesische Gesellschaft Köln

Programm als PDF

 

B a t i k  – Indonesiens Beitrag zum Welt-Kulturerbe

Annegret Haake (Autorin von „Javanische Batik – Methode – Symbolik – Geschichte “) erläutert an Beispielen die Unterscheidung bzw. die Merkmale von Druck-, Stempel- und Canting-Batik.
Die UNESO hat 2009 die indonesische Batik auf die Liste des Welt-Kulturerbes gesetzt.

Batik

Donnerstag, den 25. März 2010 – 20:00 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Str. 31, 50678 Köln-Südstadt

Redaktions-Besuch bei der Deutschen Welle in Bonn: 17. August

Traditionelles Jahresessen im Haus Java: 15. Mai

Termine 2009

INDONESIEN-TAG

Samstag, 22. August 2009
Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße / Nähe Ebertplatz, Köln-Mitte

 

ab 11:00 Uhr Hof
Pasar Senggol
Basar mit Kunsthandwerk, Büchertischen, Imbissständen und exotischen Produkten und mehr . . .

15:00 Uhr
Papua – Land im Umbruch Großer Saal
Informationen, Gespräche über die Provinz West-Papua

15:00
Eröffnung, Begrüßung

15:15
„Als das Schwein vom Himmel fiel“
Susanne Reuter
Kindheit in Papua: Bericht und Lesung

15:45
Wie die Europäer nach Papua kamen
Siegfried Zöllner
Geschichte der Mission

16:15
Armutsfalle Kultur
Martin Müller
Ökonomische Entwicklung zwischen Tradition und Moderne

16:45
West-Papua-Netzwerk
Kristina Neubauer
Politische Initiativen, aktuelle Situation

17:15
Schlussbetrachtungen

Spielfilm Kinosaal
17:30

Bird Man Tale / Aku ingin menciummu sekali saja
Spielfilm von Garin Nugroho (Original mit englischen Untertiteln)

Im Mittelpunkt steht Arnold, ein15jähriger Junge aus Papua, mit seinen alltäglichen Erfahrungen und Abenteuern. Sein Vater Bertold wird aufgrund seines politischen Engagements von Unbekannten verfolgt: Er hat sich für die Freilassung des Vorsitzenden des Papua Präsidial-Rates, They Eluay, eingesetzt . . .

Malam Nusantara / Kulturabend Großer Saal
19:30
Tänze, Lieder, Musik, Trachtenschau

Die Deutsch-Indonesische Gesellschaft veranstaltet seit 1993 „Indonesien-Tage“ in der Alten Feuerwache. Dabei geht es um die Begegnung von Menschen, den Austausch zwischen Kulturen. Auf dem Basar gibt es ein breites Angebot kulinarischer Besonderheiten, praktischer Gebrauchsgegenstände und kunsthandwerklicher Produkte. Das Seminar bietet aktuelle politische Informationen und Hintergründe zur Situation in Papua/Neu-Guinea. Der Abend klingt mit einem bunten Kulturprogramm aus.

 

Das Programmflyer als PDF zum Download

Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 19:30 Uhr

Moderne Dichtung aus Indonesien
Dorothe Rosa Herliany

Lesung und Gespräch

Mit dem Übersetzer ihrer Texte ins Deutsche Berthold Damshäuser, Uni Bonn

Bürgerzentrum Alte Feuerwache (Projektraum)
Melchiorstraße / Nähe Ebertplatz, Köln-Mitte

Dorothea Rosa Herliany zählt spätestens seit der im Jahre 2001 erfolgten Veröffentlichung ihrer Lyriksammlung Kill the Radio zu den bedeutendsten Erscheinungen der zeitgenössischen indonesischen Lyrik. Kill the Radio hat in der indonesischen Öffentlichkeit ein lebhaftes Echo gefunden, und zwar insbesondere durch die als ungewöhnlich empfundene und sicherlich nicht ganz zu Unrecht als »feministisch« bezeichnete Thematik. »Manifest des indonesischen Feminismus« oder »Provokation der patriarchalischen indonesische Gesellschaft«, so lauteten einige der schlagwortartigen Kommentare in den indonesischen Medien. Die literarische Qualität der Gedichte dieser Sammlung wurde von der Literaturkritik herausgestellt und deren innovativen Beitrag zur Entwicklung der sprachlich-ästhetischen Form indonesischer Lyrik gewürdigt.

Dorothea Rosa Herliany, geboren am 20. Oktober 1963 im zentraljavanischen Magelang, ist Katholikin und hat ihre Ausbildung in Yogyakarta in Indonesischer Philologie abgeschlossen. 1987 erschien ihre erste Lyriksammlung Nyanyian Gaduh (Lauter Gesang), in der Folge hat sie mehr als zwanzig Bücher veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Sie war wiederholt Gast der Frankfurter Buchmesse sowie verschiedener Literaturfestivals in Deutschland. Bereits im Jahre 2003 hatte die DIG Köln eine Lesung mit Dorothea Rosa Herliany veranstaltet Gegenwärtig ist die Dichterin Gast im Heinrich-Böll-Haus in Langebroich.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung
und dem Verein Heinrich Böll Haus Langenbroich

 

Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 19:30 Uhr

Mut zur Demokratie – Wahljahr in Indonesien
Rückblick auf die Parlaments- und Ausblick auf die Präsidentenwahlen 2009

Rivai Pulungan

Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt

Indonesien gilt – nach Indien und den USA – als die weltweit drittgrößte Demokratie. Die politischen Verhältnisse haben sich in den zurückliegenden zehn Jahren stabilisiert. Unter den ASEAN-Ländern ist Indonesien der Staat, der die weitestgehenden Reformen in der Entwicklung zu demokratischen Strukturen realisiert hat – und das nach mehr als 30 jähriger autoritärer Herrschaft Suhartos. Die im April durchgeführte Parlamentswahl ist die dritte nach der Suharto-Ära.

Die Entwicklung der Wahl-Gesetzgebung, die seit 1998 stattgefunden hat, die Vorbereitung und der Verlauf des Wahlkampfes sowie eine kurze Darstellung der zehn größten von insgesamt 44 Parteien mit den entsprechenden Kandidaten sind Gegenstand des Vortrages. Weiterhin werden die Probleme der Durchführung einer solchen Wahl in Indonesien mit unterschiedlichen infrastrukturellen Gegebenheiten erläutert.

Das Ergebnis der Wahl bestimmt sowohl die Sitzverteilung im Parlament als auch die Verhandlungsbasis für die Koalitionsgespräche zu den Kandidaturen für die im Juli stattfindende Präsidentenwahl.

Rivai P u l u n g a n ist nach seinem Studium in Berlin für den DED tätig gewesen, bevor er in seine Heimat zurück ging um als Stadt- und Regionalplaner sowie Architekt zu arbeiten. In der Politik war er in der Partei PAN aktiv als Abteilungsleiter für Auslandsbeziehungen und danach als Generalsekretär bei der PDK, einer kleingebliebenen Partei.

Karl Mertes

Mittwoch den 1.April 2009
19:00 Uhr
Jahresmitgliederversammlung (mit Neuwahl des Präsidiums)
[gesonderte Einladung folgt für DIG-Mitglieder ]

20:00 Uhr
Lydia Kieven: „Prinz Panji – der ideale Liebhaber in der altjavanischen Kunst und Mystik“

Galerie Smend
Mainzer Straße 31
Köln-Südstadt

Die Gestalt des Prinzen Panji ist die Hauptfigur der sogenannten ‚Panji-Geschichten‘, die im 13.-15. Jahrhundert in Java sehr bekannt und beliebt waren. Sie sind literarisch in einer Vielzahl an Variationen festgehalten, sie wurden visuell in Reliefs an hinduistisch-buddhistischen Tempeln dargestellt und in Ritualen tänzerisch dargeboten. Heute noch werden sie gelegentlich im Schattenspiel und in der nahezu ausgestorbenen Form des Bildrollendramas ‚wayang beber‘ präsentiert. Außerdem ist in einigen Gegenden Javas der Maskentanz basierend auf Panji-Geschichten lebendig geblieben.
Die Geschichten erzählen von Panji als dem idealen Liebhaber, Dichter, Musiker und Krieger, der mit der Prinzessin Candrakirana verlobt ist. Jedoch werden die beiden Liebenden getrennt, und während der langen Suche nach einander geht Panji immer wieder auf die Reize anderer Schönen ein. Schließlich aber kommen die beiden füreinander Bestimmten zusammen und heiraten. Diese Vereinigung der beiden Protagonisten hat vielerlei Symbolik: die Fruchtbarkeit des Reisanbaus; das Ideal für einen König, der erst durch seine Königin volle Autorität erlangt; das Ziel tantrischer Praxis in der Vereinigung von Mann und Frau als Symbol der Vereinigung von Gott Shiwa mit der Göttin Shakti.
Die Referentin präsentiert Beispiele aus der faszinierenden Reliefkunst in alten javanischen Tempeln und gibt neue Deutungen ihrer Symbolik im Rahmen des Tantrismus. Begleitet wird die visuelle Präsentation durch Lesungen von Textstellen aus der altjavanischen Dichtkunst.

Bild

Lydia Kieven promoviert z.Z. an der University of Sydney mit einer Dissertation über die Panji-Geschichten in Reliedarstellungen an ostjavanischen Tempeln der Majapahit-Zeit.

Freitag, den 15. Mai 2009
19:00 Uhr
Traditionelles Jahresessen
Haus Java, Am Rinkenpfuhl, Köln

Samstag, den 22. August 2009
Indonesientag – mit Pasar Senggol und Rahmenprogramm
Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße (Nähe Ebertplatz) Köln

Termine 2008

Fotografien von Edy Utama
Minangkabau – Der Kreis als kulturelles Konzept

Dienstag, 23. September – Sonntag, 28. September 2008
Galerie Smend, Mainzer Straße 37, 50678 Köln
Anfahrt: http://www.smend.de/artikel/anfahrt.htm
Eintritt frei

linkWeitere Informationen im Programm – Teil 1 
linkWeitere Informationen im Programm – Teil 2


I N D O N E S I E N  –   T A G

S a m s t a g,  1 6.  A u g u s t   2 0 0 8

Bürgerzentrum Alte Feuerwache – Melchiorstraße (Nähe Ebertplatz) K ö l n

ab 11:00 Uhr auf dem Hof
PASAR SENGGOL  – Indonesien für alle Sinne

Ein Basar mit Kunsthandwerk, Gebrauchsgegenständen, Büchertisch, mit Imbissständen, usw.

Genießen Sie das Stöbern in exotischen Produkten, versorgen Sie sich mit Geschenken oder Erinnerungsstücken

13:00 – 18:00 Uhr im Großen Saal – Vorträge, Diskussionen, Filme
ZEHN JAHRE REFORMASI
Reformpolitik in Indonesien 1998 – 2008

Vor zehn Jahren musste Soeharto, der langjährige autokratische Herrscher Indonesiens, zurücktreten. Es setzte eine Reformpolitik ein, die als „Reformasi“ bekannt geworden ist und bürgerliche Freiheiten sowie politische und soziale Veränderungen versprach. Doch es gibt Widerstände, Widersprüche. Wirtschaftlicher Fortschritt, allgemeiner Wohlstand lassen noch auf sich warten.

Die Deutsch-Indonesische Gesellschaft nimmt die Erfahrungen der letzten Jahre zum Anlass, am Vorabend des Indonesischen Nationalfeiertages, sowohl zurück als auch nach vorne zu blicken.

Mit Unterstützung von InWent und Misereor

13:00 E r ö f f n u n g

Filmdokumente zu 1998

14:00 P o l i t i s c h e E n t w i c k l u n g (Karl Mertes)

14:30 K o n f l i k t e

Konsequenzen der Reformasi für Aceh (Ariffadhilla)

Konsequenzen der Reformasi für Papua (NN)

Konsequenzen der Reformasi für Timor Leste (Andre Borgerhoff)

15:00 Podiumsdiskussion über gewaltsame Konflikte (Jörg Löber)

mit Ariffadhilla / Borgerhoff

– Impulsreferat: Opfer der Mai ’98-Pogrome (Sri Tunruang)

16:00 M a c h t f r a g e n

Dezentralisierung und Regionale Autonomie (Hendra Pasuhuk)

Soziale Entwicklung in der Post-Soeharto-Ära (Alex Flor)

Veränderungen der Parteienlandschaft (Rivai Pulungan)

17:00 Podiumsdiskussion innenpolitischer Machtfragen (Rüdiger Siebert)

mit Pulungan / Flor / Pasuhuk

– Impulsreferat: Programm der Nationalen Sicherheit (Ingo Wandelt)

– Impulsreferat: Wirtschaftliche Perspektiven (Hok An)

18:00 Ausblick / Abschluss

20:00 Abendprogramm

Modenschau, Tänze, Tombola

u n d

„Jangan panggil aku Cina“ / Nenn‘ mich nicht Chinesin

(Spielfilm auf Indonesisch)

22:00 Gedenken aus Anlass des Nationalfeiertages am 17.8. durch indonesische Studenten

Diese Einladung als PDF


 

Fachschaft Malaiologie der Universität Köln – DEUTSCH–MALAYSISCHE GESELLSCHAFT E.V. – Asienhaus gemeinsam mit DIG Köln:
Wir laden ein zur Präsentation des neuen Buches von
Rüdiger Siebert

VISION MALAYSIA
Texte ― Bilder ― Impressionen

Malaysia – ein Vielvölkerstaat in Südostasien. Am 8. März wurde dort
ein neues Parlament gewählt. Das Ergebnis war einschneidend:
Die seit 1957 autoritär herrschende Regierungspartei UMNO verlor ihre Zwei-Drittelmehrheit und die Opposition erhielt so viele Sitze wie
nie zuvor. Dieses Wahlergebnis spiegelt auch wieder, dass Malaysia einen neuen Weg eingeschlagen hat. Wo geht es hin? Was steckt hinter diesen Entwicklungen?

Mit seinem neuen Buch lenkt Rüdiger Siebert weitsichtig die Aufmerksamkeit auf dieses südostasiatische Land, das in Deutschland fast ausschließlich wegen seiner touristischen Attraktionen wahrgenommen wird.

Rüdiger Siebert geht tiefer. Malaysia: die Grenzen einst willkürlich von den Europäern gezogen; zweigeteilt durch das Südchinesische Meer; ein Bevölkerungs-Mix von Malaien, Chinesen, Indern, Dayak-Völkern, Eurasiern und anderen Minderheiten; Nachkommen von Kopfjägern auf Borneo, Computerspezialisten in West-Malaysia; dominierender Islam, daneben Konfuzianismus,
Buddhismus, Hinduismus, Christentum, Geisterglaube; Wahlmonarchie und parlamentarische Verfassung; Hightech und Zensur. Asien kompakt.
Rüdiger Siebert liest aus dem Buch und präsentiert Dias, die während seiner Buchrecherchen entstanden sind. Dr. Martina Timmermann von der Deutsch-Malaysischen Gesellschaft kommentiert. Im Anschluss folgt ein kleiner Umtrunk.

Donnerstag, 17. April 2008, 19 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Straße 37, 50678 Köln
Anfahrt: http://www.smend.de/artikel/anfahrt.htm
Eintritt frei

Seit Jahrzehnten bereist Rüdiger Siebert die Länder Süd- und Südostasiens und veröffentlichte darüber zahlreiche Bücher. „Siebert tritt auf als ein Erzähler von altem Schrot und Korn.
Seine Bücher können als Lektüre in den Rucksack gepackt werden, ergänzend zum klassischen Reiseführer mit den praktischen Ratschlägen“, so urteilte DIE ZEIT, Hamburg.

Dieses Buch ist beim Horlemann-Verlag erschienen und zum Preis von 16,90 Euro erhältlich.


Arno Waizenegger
Tsunami-Diplomatie?
Frieden in Aceh

Mittwoch, 13. Februar 2008 – 19:30 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Straße 37, Köln-Südstadt (0221 – 312 047 / www.smend.de)

Die Hoffnungen waren groß, dass die Zerstörung, die durch den Tsunami am 26. Dezember 2004 verursacht wurde, helfen könnte, den bewaffneten Konflikten in den beiden am schwersten betroffenen Gebieten  – Aceh und Sri Lanka – ein Ende zu setzen. Arno Waizenegger konzentriert sich auf die Entwicklungen in Aceh, erläutert die Hintergründe zu dem Konflikt und erörtert den Zusammenhang zwischen Tsunami und Frieden sowie die Entwicklungen, die sich seit dem Abzug der Indonesischen Truppen und der Auflösung der Unabhängiskeitsbewegung abzeichnen.


„Max Havelaar“

Spielfilm (NL, 1976) 170 Min. [in Niederländisch, mit deutschen Untertiteln]
Regie: Fons Rademakers /  Darsteller: Peter Faber, Sacha Bulthuis, Rima Melati u.a.
Die berühmte Verfilmung des Romans von Multatuli durch Fons Rademakers war jahrelang in Indonesien verboten und zählt zu den Meilensteinen des niederländischen Kinos.

Donnerstag, 13. März 2008 – 19:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße (Nähe Ebertplatz)
Kinoraum – Hauptgebäude, 2. Stock


Jahres-Mitgliederversammlung

Mittwoch, 16. April 2008 – 19:30 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Straße 37, Köln-Südstadt

– gesonderte Einladung folgt –


DIG-Jahresessen

Donnerstag. 15. Mai 2008 – 19:30 Uhr
Haus Java, Am Rinkenpfuhl (Nähe Rudolfplatz)


Termine 2007

Ostmalaysia / Borneo: Sabah, Sarawak (und Brunei) als RohstofflieferantenRüdiger Siebert berichtet an zwei Vortragsabenden:Der multi-kulturelle Staat wird 50 Jahre alt

Gesichter und Geschichten aus einem einzigartigen Land2007 feiert der südostasiatische Staat Malaysia 50 Jahre Unabhängigkeit. Malaysia ist das Kind kolonialer Eltern.

Alles, was einen modernen Nationalstaat in die Zerreißprobe bringen kann, hat das durch das Südchinesische Meer zweigeteilte Land zu bieten: Willkürlich von Europäern gezogene Grenzen; eine multi-ethnische und multi-religiöse Bevölkerung höchst unterschiedlicher Lebensweise, Sprachen und Werte; Nachkommen von Kopfjägern und Spezialisten für Hightech; dominierender Islam und Naturreligionen; die eigenwillige Kombination von Wahlmonarchie und parlamentarischer Verfassung; die landschaftlichen Kontraste von tropischem Regenwald und modernsten Großstädten.

Asien kompakt: Malaysia stellt sich selbst gern als Modell dar. Was ist daran Vision, was Wirklichkeit?

Montag, 3. Dezember 2007, 19.30 Uhr
Volkshochschule Köln, Studienhaus, Joseph-Haubrich-Hof 2


Batik-Ausstellung „Pictures of a floating world“ und Batik-Intensivkurs (2 Tage)

Freitag, 26. Oktober 2007, 19:00 Uhr

Galerie Smend, Mainzer Straße 31, Köln-Südstadt
(0221 – 312 047 / www.smend.de)


Westmalaysia: Wo die höchsten Türme stehen – Peninsular als Fortschrittsmotor

Rüdiger Siebert berichtet an zwei Vortragsabenden:

Der multi-kulturelle Staat wird 50 Jahre alt
Gesichter und Geschichten aus einem einzigartigen Land

2007 feiert der südostasiatische Staat Malaysia 50 Jahre Unabhängigkeit. Malaysia ist das Kind kolonialer Eltern.

Alles, was einen modernen Nationalstaat in die Zerreißprobe bringen kann, hat das durch das Südchinesische Meer zweigeteilte Land zu bieten: Willkürlich von Europäern gezogene Grenzen; eine multi-ethnische und multi-religiöse Bevölkerung höchst unterschiedlicher Lebensweise, Sprachen und Werte; Nachkommen von Kopfjägern und Spezialisten für Hightech; dominierender Islam und Naturreligionen; die eigenwillige Kombination von Wahlmonarchie und parlamentarischer Verfassung; die landschaftlichen Kontraste von tropischem Regenwald und modernsten Großstädten.

Asien kompakt: Malaysia stellt sich selbst gern als Modell dar. Was ist daran Vision, was Wirklichkeit?
Montag, 22. Oktober 2007, 19.30 Uhr
Volkshochschule Köln, Studienhaus, Joseph-Haubrich-Hof 2


Pasar Senggol / Indonesischer Markt – mit Kunsthandwerk, kulinarischen Angeboten, Tänzen, usw.

Sonntag, 12. August 2007 – 12:00 bis 22:00 Uhr
Orangerie – im Volksgarten, Köln-Südstadt, Volksgartenstraße 25


DIG – Jahresessen

Dienstag
15. Mai 2007
Haus Java


Bruno Manser: Tagebücher aus dem Regenwald
– gelesen von Ute Maria Lerner –
Die Lesung wird durch einen Dokumentarfilm ergänzt.

Mittwoch
25. April 2007
Bürgerzentrum Alte Feuerwache


Jahres-Mitgliederversammlung
sowie ein anschließender Bericht
Aceh: Nach dem Tsunami und den Wahlen
von Dr. Ingo Wandelt

Mittwoch
28. März 2007
Galerie Smend


Peneas Lokbere und Rudolf Kambayong:
Zur Menschenrechtssituation in West-Papua
(Veranstaltung von peace brigades international)

Donnerstag
8. Februar 2007
19.30 Uhr/ KHG