Donnerstag, 16. März 2017, 19:00 Uhr
Jahres-Mitgliederversammlung
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Nur für geladene Gäste
Anschließend Lesungen aus “Frauen am Rande des Sees”
Donnerstag, 16. März 2017, 19:00 Uhr
Jahres-Mitgliederversammlung
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Nur für geladene Gäste
Anschließend Lesungen aus “Frauen am Rande des Sees”
Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19 Uhr
Aula Kunsthochschule für Medien Köln, in Kooperation mit der DIG
KHM – Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln
Eintritt frei!
Donnerstag, 3. Dezember 2015, 18:00 bis 20:00 Uhr
Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln (Südstadt)
Welches Buch nehme ich mit auf die Insel ?
Eine Nachlese zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Indonesien.
Ein Überblick zur zeitgenössischen Literatur und Vorstellung ausgewählter Neuerscheinungen.
Anmeldungen unter: mail@dig-koeln.de
Wegen beschränktem Platzangebot kann eine Zusage nur nach Voranmeldung erfolgen.
Weitere Informationen: www.aachen.ihk.de
Samstag, 24. Oktober 2015, ab 10:30 Uhr +
Sonntag, 25. Oktober 2015, ab 10:00 Uhr
Migrapolis Haus, Brüdergasse 16-18 , 53111 Bonn
Unkostenbeitrag 10 Euro, vor Ort zu entrichten
Wir bitten um Anmeldung bis zum 20. Oktober.
Hier geht es zur Anmeldung via Onlineformular
Telefonische Anmeldung: 0221-71612111
Filmpräsentation „Jakarta Disorder“ von Ascan Breuer mit Publikumsgespräch in der Reihe „Best of KHM“
Von 1965 bis ca. 1968 wurden in Indonesien im Zuge der Machtergreifung Suhartos nach unterschiedlichen Schätzungen einige Hunderttausend bis 2,5 Millionen Mitglieder und Sympathisanten der Kommunistischen Partei ermordet. Weitere Hunderttausende wurden inhaftiert, gefoltert und als Zwangsarbeiter sowie Sexsklavinnen missbraucht. Bis heute hat es von staatlicher Seite keine systematische Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der indonesischen Geschichte gegeben. Auch der amtierende Präsident Joko Widodo, der sich im Wahlkampf noch für eine Aufarbeitung ausgesprochen hatte, lehnt bislang eine Entschuldigung für die Opfer ab.
Im Oktober 2015, in dem sich der Beginn der Massaker zum 50. Male jährt, möchten wir im Rahmen eines Workshops mit Überlebenden, Zeugen, Juristen und Journalisten über die Ereignisse von damals und ihre Aktualität im demokratischen Indonesien nach Suharto sprechen. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein, mit uns zu diskutieren.
In Panel-Diskussionen wollen wir uns den Ereignissen 1965 auf verschiedene Weise nähern. So werden wir uns besonders auch mit dem internationalen Kontext beschäftigen, in dem die Massenmorde in Indonesien stattfinden konnten, mit der Zerschlagung der linken Bewegung mit besonderem Fokus auf die Frauenbewegung und mit den Möglichkeiten einer Aufarbeitung, wie sie gegenwärtig von zivilgesellschaftlichen Initiativen und der indonesischen Regierung diskutiert werden.
Wir freuen uns auf Ihr / euer Kommen!
Timo Duile, Asienhaus Hochschulgruppe Bonn
Monika Schlicher, Stiftung Asienhaus
Sri Tunruang, International People’s Tribunal 1965
Die Veranstaltung wird zweisprachig auf Deutsch und Indonesisch stattfinden.
Flyer mit Programm finden Sie hier.
10:30 Anmeldung
11:00 Begrüßung durch Prof. Dr. Christoph Antweiler, Universität Bonn; Vorstellung des Programms durch Dr. Monika Schlicher, Stiftung Asienhaus
11:15 Lesung: Brief von Kornelius Purba
11:20: Indonesien 1965 ff. im Kontext, Anett Keller, Südostasien-Informationsstelle
11:35 „Gegen das Vergessen“ – Persönliche Berichte zu Indonesien 1965 von Ibaruri Sudarsono, Zeitzeugin (Paris), Martin Aldeia, Schriftsteller (Indonesien), Tatat, Menschenrechtsaktivistin (Osnabrück)
12:30 Musik by Pesangrahan Indonesia e.V
12:45 Mittagessen: Köstlichkeiten aus Indonesien
14:00 Gedicht „Zerissene Kebaya“
14:10 Indonesien 1965 ff. – Die Folgen für die Frauenbewegung
Anett Keller, SOAI & Francisca Pattipilohy, Zeitzeugin (Den Haag)
15:15 Lied „Genjer-Genjer“
Pause
16:15 Indonesien 1965 im internationalen Kontext
Dr. Rainer Werning, Südostasienwissenschaftler und Publizist zu Südost- und Ostasien: Die Welt im Kalten Krieg
Gerhard Kuhn, Theologe, arbeitet von 1963 bis 1973 in Indonesien: In Indonesien 1965ff -Erinnerungen eines Augenzeugen
Diskussion
18:00 Abendessen und Ausklang
10:00 Ankommen
10:30 Begrüßung durch Sri Tunruang, International People’s Tribunal 1965, Timo Duile, Asienhaus Hochschulgruppe Bonn
10:40 Die Vergangenheit anschauen, die Zukunft gestalten
Möglichkeiten juristischer und gesellschaftlicher Aufarbeitungsprozesse, Jonas Bens, FU Berlin;
Indonesiens schwieriger Umgang mit der Vergangenheit, Hendra Pasuhuk, Deutsche Welle
Im Gespräch: Dr. Siswo Pramono, Botschaft der Repbulik Indonesien, Berlin und Dr. Ratna Saptari, International People’s Tribunal 1965, Den Haag
12:20 Zivilgesellschaftlich Initiativen: solidarisches
Handeln und Vernetzung
13:30 Mittagessen
Verabschiedung mit musikalischem Ausklang
Ausstellung: Indonesien 1965 in den deutschen Medien, Asienhaus Hochschulgruppe Bonn
Veranstalter: Stiftung Asienhaus, Asienhaus Hochschulgruppe Bonn, International People’s Tribunal 1965 mit Südostasien-Informationsstelle, Pesangrahan Indonesia e.V., Deutsch Indonesische Gesellschaft Köln, Universität Bonn – Abteilung für Südostasienwissenschaften
Mit freundlicher Unterstützung von Engagement Global im Auftrag des

Veranstaltungsort: Migrapolis Haus, Brüdergasse 16-18 , 53111 Bonn
Details & Anfahrt: Migrapolis Haus
14.-18. Oktober 2015
Frankfurter Buchmesse
Die Deutsch-Indonesische Gesellschaft ist am Gemeinschaftsstand in Halle 4.1 N 27 vertreten: u.a. Lesungen aus „Frauen am Rande des Sees“, Auslage der Unterschriftaktion/Petition zur Wahrung des „Menschenrechts auf Wasser“ und zur Unterstützung der Nominierung des Tobasees als UNESCO-Geopark
Weitere Informationen über Indonesien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse finden sich hier!
Sonntag, 11. Oktober 2015, 16:00 Uhr
Literaturhaus, Großer Griechenmarkt 39, Köln
Lesungen und Gespräche mit Leila Chudori, Afrizal Malna, Linda Christanty
http://literaturhaus-koeln.de/programm-ticket
Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19:30 Uhr
Asienhaus, Hohenzollernring 52, Köln
Lesung und Gespräch mit Putu Oka Sukanta
In Indonesien sind die Massaker der Jahre ab 1965 – in deren Verlauf willkürliche Morde, Verhaftungen und fortlaufende Diskriminierung herrschten – noch immer ein Tabuthema. 2015 wird an den Auftakt dieser Gewalttaten als 50. Jahrestage gedacht. Bis heute ist die Frage nach der Aufklärung der Verbrechen unbeantwortet.
In einer Zeit, in der man oft behauptet, dass in Indonesien Presse- und Redefreiheit herrscht, kann keine öffentliche und frei von Drohungen geführte Diskussion oder Versammlung zu den Geschehnissen des Jahres 1965 stattfinden. Dies ist bedenklich, weil die Anzahl der Zeitzeugen und Überlebenden von Jahr zu Jahr schwindet, was eine Aufklärung der Verbrechen immer schwieriger macht.
Auf internationaler Ebene finden die blutigen Massaker des Jahres 1965 sowohl in der Politik als auch in der Wissenschaft im Vergleich zu anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit – wie etwa in Südafrika, Ruanda, Chile, Argentinien – kaum Aufmerksamkeit. Verschiedene NGO und Opfergruppen bemühen sich seit Jahren darum, die Politik zur Anerkennung der Verbrechen und zur Wahrheitsfindung zu bewegen. Leider sind diesbezüglich von staatlicher Seite als auch in der Gesellschaft kaum Fortschritte auszumachen. Das liegt unter anderem daran, dass die Propaganda der „Orde Baru“ noch offiziell in den Schulen unterrichtet wird. Auch das Untersuchungsergebnis der indonesischen Menschenrechtskommission (Komnas HAM), das im Hinblick auf die Massaker der Jahre 1965 bis 1967 von schweren Menschenrechtsverletzungen spricht, wurde von der Politik bisher vollständig ignoriert.
Putu Oka Sukanta wurde am 29. Juli 1939 in Singaraja, Bali/Indonesien geboren. Er ist einer der führenden Literaten und ebenso Produzent von Dokumentarfilmen über die gewaltsamen Ereignisse vor einem halben Jahrhundert in Indonesien. Ohne Gerichtsverfahren war er selbst in den Jahren 1966-1977 zur Zeit der sogenannten „Orde Baru“ (= Neue Ordnung) unter der Präsidentschaft Suhartos ein politischer Häftling.
Bei der Frankfurter Buchmesse im kommenden Oktober, mit Indonesien als Ehrengast, gehört er zu den eingeladenen indonesischen Schriftstellern
Der Film schildert die Entschlossenheit von Mitgliedern der Kulturorganisation LEKRA, trotz Verhaftung und Verbannung ihre Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Gefängnisses weiterzuführen.
Anschließend steht der Autor zum Gespräch zur Verfügung
Sonntag, 4. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Wilhelma Theater, Neckartalstrasse 9, Stuttgart
Opera Batak „Frauen am Rande des Sees“ mit Publikumsgespräch
[Eintritt: 20,- / 9,- €, RESERVIERUNG EMPFOHLEN! ]
Kartenvorbestellung über Reservix!
Freitag, 2. Oktober 2015, 18:30 Uhr
Institute for Cultural Diplomacy / House of Arts & Culture
Genthiner Straße 20, 10785 Berlin
Opera Batak „Frauen am Rande des Sees“
Weitere Informationen sind hier erhältlich!
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße (Nähe Neumarkt), Köln
10:30 Uhr – 12:30 Uhr
14:30 Uhr – 16:30 Uhr
Workshops zu Liedern und Tänzen der Opera Batak, Erläuterungen zur Situation am Tobasee
[ Eintritt 5,- € ]
Weitere Informationen sind hier erhältlich!